Eltern sollen Beiträge zurückerhalten

Hagen..  Sollte der Streik in den städtischen Kindertageseinrichtungen länger als elf Tage andauern, dann bekommen die Eltern der dort nicht betreuten Kinder ihre Beiträge und das Verpflegungsgeld zurück. Das zumindest beschloss der Rat der Stadt Hagen nach längerer Diskussion mehrheitlich.

Die SPD-Fraktion hatte in der Sitzung am Donnerstag einen entsprechenden Eilantrag gestellt. Demnach soll die Verwaltung diese Maßnahme möglichst unbürokratisch umsetzen.

„Es kann nicht sein, dass die Eltern bei einem unbefristeten Streik weiterhin ihre Beiträge entrichten, während die Verwaltung den Erzieherinnen und Erziehern keine Gehälter zahlt. Die erhalten ja in dieser Zeit Streikgeld“, argumentierte SPD-Fraktionsvorsitzender Mark Krippner.

Eingesparte Kosten im Fachbereich

Darüber hinaus sollen nach den Vorstellungen der Sozialdemokraten die eingesparten Personalkosten auch beim Fachbereich Jugend und Soziales verbleiben um beispielsweise für Verbesserungen der Außenspielanlagen oder für Qualifizierungsmaßnahmen verwendet zu werden. „Wir sind froh, dass der Rat unserem Antrag mehrheitlich gefolgt ist“, erklärte Krippner.