Ellinghaus bleibt Chef der Wirtschaftsförderung

Hagen..  Aus der Übergangs- wird eine Dauerlösung: Michael Ellinghaus soll weitere fünf Jahre Geschäftsführer der für Wirtschaftsförderung und Tourismus zuständigen Hagen-Agentur bleiben. Das hat Oberbürgermeister Erik O. Schulz in einem Interview erklärt, das die Stadtredaktion ein Jahr nach seiner Wahl mit ihm geführt hat.

Eigentlich Übergangslösung

Schon kurz nach seinem Amtsantritt war der frühere Geschäftsführer der Hagen-Agentur, Gerd Schießer, abberufen worden. Aus Politik und Kreisen der Mitgesellschafter, insbesondere durch ein Interview von Märkische-Bank-Chef Hermann Backhaus in dieser Zeitung, war zuvor Kritik laut geworden, dass die Wirtschaftsförderung nicht schlagkräftig genug sei. Erklärtes Ziel damals: Ein neues Gesicht bei der Hagen-Agentur solle bald für neuen Schwung sorgen.

Michael Ellinghaus, der zuvor schon Abteilungsleiter für Wirtschaftsförderung war, galt nur als Mann des Übergangs. Doch jetzt bleibt er – wohl auch mangels Geld für eine externe Lösung, weitere fünf Jahre an der Spitze. OB Schulz attestiert ihm auch, gute Arbeit geleistet zu haben. Die Wirtschaftsförderung habe sich deutlich verbessert – insbesondere in der Pflege der bestehenden Unternehmen.

Der Oberbürgermeister hat zudem auf die große ­Serie „So wohnt Hagen“ in unserer Zeitung reagiert. Die Probleme, die dabei ­herausgearbeitet wurden, hätten ihn veranlasst, eine fachbereichsübergreifende Arbeitsgruppe zum Thema Wohnen in der Stadtverwaltung zu bilden: „Wir wollen das Thema jetzt pushen.“

Schnellere Genehmigungen

Schulz verweist zudem auf Erfolge im Bau-Fachbereich: Durch Neueinstellungen und Umorganisation sei der Berg von regelmäßig mehr als 100 unerledigten Baugenehmigungsverfahren schon deutlich kleiner geworden.