Elf Aussichtstürme entlang der Lenne

Hohenlimburg..  Das farbige Titelbild der Juli-Ausgabe der Hohenlimburger Heimatblätter zeigt den Humpfertturm in Letmathe. Es deutet den Pfad an, den der Leser über 13 gut bebilderte Heftseiten zu gehen eingeladen wird. Autor Prof. Dr.-Ing. Hans Fröhlich widmet sich elf Aussichtstürmen entlang dem 129 Kilometer langen Lauf der Lenne vom Kahlen Asten bis zu ihrer Mündung in die Ruhr.

Sieben von ihnen bieten noch heute eine herrliche Aussicht: Astenturm, Wilzenbergturm zwischen Schmallenberg und Grafschaft, Hohe Bracht-Turm, Schombergturm bei Sundern-Wildewiese, Quittmannsturm in Neuenrade, Humpfertturm und Vincketurm an der Hohensyburg auf Dortmunder Stadtgebiet.

Verfasser Prof. Fröhlich ist in Hohenlimburg keine Unbekannter, hatte er doch auf Einladung des Heimatvereins vor wenigen Wochen im „Bentheimer“ zum Thema eine „schwindelfreie luftig-fröhliche Unterhaltung vom Feinsten“ geboten.

Stadtbrauerei von August Klein

In der dritten Folge seiner Serie „Zur Schenke – Alte Wirtshäuser in Hohenlimburg“ stellt Widbert Felka die Stadtbrauerei von August Klein vor. Mit diesem Namen werden nur noch ausgesprochene Kenner der Heimatgeschichte etwas anfangen können. Der Verfasser konnte recherchieren, dass es das Vereinslokal des jungen Heimatvereins war.

An den späteren Namen der Nachkriegszeit „Gaststätte Bürgerhof“ dagegen dürfte sich noch mancher erinnern. Das gilt erst recht für die von Giovanni Panciera nebenan betriebene erste Eisdiele Hohenlimburgs, Treffpunkt nicht nur der Jugend in den fünfziger und sechziger Jahren.

Das markante Gebäude, gelegen etwa am Eingangsbereich des später entstandenen Brucker Platzes, wurde Ende der 1970er Jahre im Rahmen der sogenannten Innenstadtsanierung abgebrochen.

310 Jahre Papierfabrik in Hagen

Der Hagener Autor Hans Peter Jaraczewski untermauert mit einer weiteren Folge seiner Erforschung der Geschichte der Vorsterschen Papiermühlen – „310 Jahre Papierfabrikation in Hagen“ – die breite Themenpalette der aktuellen Ausgabe. Im Mittelpunkt seiner Betrachtungen stehen die Unternehmerfamilie und die Papierproduktion in Delstern und Eilpe im 19. Jahrhundert.

Zu dieser Themenvielfalt trägt auch ein interessanter Leserbrief von Hans-Hermann Krieger bei, der die Redaktion nach langer Recherche des Schreibers erreichte: Es geht um die im Schwerpunktheft Wesselbach 2010 vorgestellten „Krieger-Steine“ am Neuen Schlossweg. Eine Wissenslücke zur Vorgeschichte des Geländes der heutigen Wesselbachschule wird so geschlossen.

Drei Fotos des Hohenlimburger Mandolinenvereins aus den 1920er Jahren aus dem Fundus von Heimatfreund Winfried Törnig beschließen das Heft.