Eintracht pfeift bei 0:5 aus dem letzten Loch

Fußball, Kreisliga A: Eintracht Hohenlimburg – Hasper SV II 0:5 (0:4). „Bei unserem Verletztenstand hat sich sowas angedeutet“, rechtfertigte Herbert Preilowski nach der Partie die Niederlage, nicht aber das Ergebnis. „Wenn wir hier 1:2 oder 1:3 verlieren, geht das in Ordnung. Aber 0:4 zur Halbzeit war schon zu viel“, so Preilowski weiter. Der Übungsleiter musste auf drei Aktive aus der Reserve zurückgreifen, die an dem Tag schon 90 Minuten auf dem Buckel hatten. Nico Morich und Marvin Preilowski waren angeschlagen.

Die ersten 30 Minuten verliefen aus Sicht von Herbert Preilowski sogar sehr ordentlich: „Bis zum 0:1 haben wir gut mitgespielt, aber konnten keine zwingende Chance erspielen. Es hat vorne einfach nicht funktioniert“. Rejhan Zijadic brachte den HSV nach einer Stunde in Führung, kurz darauf erzielte Sebastian Franke ein bitteres Eigentor zum 0:2. Danach sind bei den meisten Eintrachtlern die Köpfe gesunken. Es folgten das 0:3 und 0:4 durch Christian Thalmann, sowie Johannes Schestak (38. / 42.).

Ab der 58. Minute spielten die Gäste nur noch in Unterzahl, doch auch dieses Übergewicht konnten die Platzherren nicht in Tore ummünzen. Der Hasperaner Yorgun Erkaya besorgte nach einer Stunde per Handelfmeter den 5:0-Endstand.

Eintracht: Vaerst, M. Preilowski, Nierobisch (66. Rösch), Franke, Iskanli (75. Wenderoth), Tubeto, Keller, Nawrath, Chaoui, Morich (46. Schulte), Fischer.