Eintracht-Jugend in Arnheim ohne Glück

Hohenlimburg..  Mit gemischten Gefühlen kehrten die D-Jugend-Kicker von Eintracht Hohenlimburg vom Turnier im niederländischen Arnheim in die Heimat zurück. Zum einen hatten die Jungs natürlich viel Spaß am Fußball und den anderen Aktivitäten, allerdings machte auch ein wenig Frust die Runde.

Trotz des Pfingstverkehrs kamen die Hohenlimburger am Freitag gut über die Autobahnen. nach der Ankunft bauten die 13 Kinder und sieben Erwachsenen die Zelte auf. Anschließend gab es Essen, für die Kids kühle Getränke und für die Betreuer ein „Feierabendbierchen“.

Am Samstagmittag begann das Turnier mit 24 Teams aus den Niederlanden, Dänemark, Belgien, Deutschland und Frankreich. Eingeteilt wurden die Mannschaften in sechs Gruppen zu je vier Teams, die Eintrachtler belegten nach einem Sieg, einem Remis und einer Niederlage den zweiten Platz. Im letzten Spiel, dass die Schützlinge der Trainer Alexander Theimann und Sven Fischer mit 2:5 verloren, wurden sie beim Spielstand von 1:2 extrem benachteiligt – die Schiedsrichterin pfiff zum Erstaunen aller einen Strafstoß gegen Hohenlimburg nach einem Rückpass zum Torwart (!). Dennoch durften die Trainer nach dem ersten Tag zufrieden sein, zumal das Team nur aus Jungjahrgängen besteht.

Um 21.30 Uhr war Zapfenstreich, denn am Sonntag um 9.05 Uhr stand das erste Spiel auf dem Programm. Die Eintrachtler spielten um die Plätze sieben bis zwölf.

In der ersten Partie waren die Hohenlimburger noch nicht wach, unterlagen mit 1:7. Im zweiten Spiel dann wieder eine merkwürdige Entscheidung. Der Unparteiische erkannte den Führungstreffer von Laurin Theimann wegen Abseits­stellung nicht an. Obwohl die Turnierleitung vor Beginn des Spieltags verkündet hat, dass auf verkleinerten Spielfeldern ohne Abseits gespielt wird. Am Ende ging die Partie auch verloren. „Später hat sich der Schiedsrichter dafür entschuldigt. das war fair, aber kaufen konnten wir uns davon nichts mehr“, so Alexander Theimann, der sich mit seinem Team am Ende mit Platz zwölf zufrieden geben musste. Das letzte Spiel wurde mit 2:8 „hergeschenkt“.

Kettcar-Tour

Der Rest des Tages – ab Mittag hatten die Hohenlimburger Freizeit – wurde im Schwimmbad und auf einer Kettcar-Tour verbracht. Im Esszelt vertilgten die Hohenlimburger alle Reste, ehe es am Montagmorgen gen Heimat ging und das Wochenende in einem Hohenlimburger Fast-Food-Restaurant endete.

„Das Wochenende war rundherum gelungen, die Schiedsrichterentscheidungen haben uns etwas runtergezogen“, so Alexander Theimann. „Leider wurde uns auch noch ein Sanitätskoffer geklaut.“ Im nächsten Jahr wird es eine ähnliche Abschlussfahrt geben – allerdings nicht mehr in die Niederlande.