Eintracht braucht noch Punkte zum Klassenerhalt in A-Liga

Hohenlimburg..  25. Spieltag in der Fußball-Kreisliga A – und dieser verspricht am morgigen Sonntag ganz viel Spannung. So langsam werden im Aufstiegs- und Abstiegskampf alle Fragen geklärt. Bei beiden Komponenten mit heimischer Beteiligung.

Der SV Hohenlimburg 1910 II gastiert um 13 Uhr bei der zweiten Mannschaft der SpVg Hagen 11 (Bezirkssportanlage Emst). Die Elfer stehen jenseits von Gut und Böse. Es ist nicht zu vermuten, dass sie Unterstützung aus dem Bezirksliga-Team bekommen, da dieses noch mit einem Aufstiegsspiel liebäugelt. Dennoch sind die Hagener eine „Wundertüte“, die jeden Gegner in der Liga schlagen, aber auch gegen jeden verlieren kann. Die Elf von Anziz Mbae und Jakob Weber sollte gewarnt sein.

Ein Auge blickt sicherlich auch auf die anderen Plätze. Fortuna Hagen gastiert bei CVJM Hagen, Primus SSV Hagen bei Fichte Hagen. Es ist nicht utopisch, dass beide Mannschaften Federn lassen. Falls das passiert, sind die Zehner urplötzlich wieder im Rennen.

Boele hat guten Lauf

Jetzt der Blick nach unten! „Vier bis sechs Punkte brauchen wir noch“, so Herbert Preilowski, Trainer von Eintracht Hohenlimburg, der um 15 Uhr im Kirchenbergstadion SV Boele-Kabel erwartet. Die Eintracht hatte in der vergangenen Woche spielfrei, die Pause tat den vielen lädierten Spielern gut. Preilowski sah sich die Begegnung zwischen TSV Dahl und SG Vorhalle an, die 2:2 ausging. „Wichtig für uns war, dass Vorhalle nicht gewonnen hat“, sagt der Übungsleiter. So hat Hohenlimburg fünf Zähler Vorsprung vor dem einzigen Abstiegsplatz. Morgen stehen ihm 13 bis 14 Spieler zur Verfügung, mit denen er gegen die gut aufgelegten Boeler – die Elf von Trainer Martin Lissner hat vier der letzten fünf Spiele gewonnen – einen Zähler holen will.

Selahattin Bas, Trainer des TSK Hohenlimburg, hat vor dem Anpfiff gegen TSV Dahl (15 Uhr, Ostfeld) personelle Probleme, muss seinen Kader wieder mit Spielern aus der Reserve aufstocken. „Dennoch weiß ich, dass wir Sonntag drei Punkte holen werden“, sagt der Trainer. Nach der 0:4-Klatsche aus der Vorwoche bei BW Vorhalle gab es am Dienstag eine Aussprache. „Die Jungs haben sich entschuldigt“, so Bas, der mit einer derartigen Niederlage nicht gerechnet und mangelnde Fitness beklagt hat. Die Mannschaft selbst will morgen für Rehabilitation sorgen.

Keine Laufkundschaft

„Wir sind keine Laufkundschaft“, so Stefan Lucht, Coach der zweiten Mannschaft des SC Berchum/Garenfeld, der mit seiner Elf morgen um 15 Uhr (Stadion Am Brunnen) beim Titelaspiranten VfB Schwelm gastiert. Sein Ziel lautet, einen Zähler zu holen, obwohl ihm wichtige Spieler wie Kai Tilsner, Andrej Lubimov und Mate Cirko (alle verletzt) fehlen. Schwelm liefert sich um die Qualifikation für das Aufstiegsspiel zur Bezirksliga mit BW Voerde ein Kopf-an-Kopf-Rennen. „Ich halte Schwelm für technisch besser, vor allem im offensiven Bereich haben die Qualität“, sagt Stefan Lucht.