Eine Forschungsreise ins Gehirn

„Gaks und Giks“ feiert am Sonntag, 21. Juni, um 11 Uhr Premiere im Lutz.
„Gaks und Giks“ feiert am Sonntag, 21. Juni, um 11 Uhr Premiere im Lutz.
Foto: Theater
Was wir bereits wissen
Zwei Forscher begeben sich auf eine Reise ins menschliche Gehirn, besser gesagt in ihr eigenes Gehirn. Klingt nach Science-Fiction, nach absurdem Hokuspokus? „Nein, wir bringen eine spannende und kindgerechte musiktheatralische Forschungsreise auf die Bühne“, verspricht Werner Hahn, Leiter des jungen Theaters Lutz und Regisseur in einer Person. „Und lehrreich im medizinischen Sinne ist ,Gaks und Giks’ auch“, fährt Hahn fort.

Hagen-Mitte.. Zwei Forscher begeben sich auf eine Reise ins menschliche Gehirn, besser gesagt in ihr eigenes Gehirn. Klingt nach Science-Fiction, nach absurdem Hokuspokus? „Nein, wir bringen eine spannende und kindgerechte musiktheatralische Forschungsreise auf die Bühne“, verspricht Werner Hahn, Leiter des jungen Theaters Lutz und Regisseur in einer Person. „Und lehrreich im medizinischen Sinne ist ,Gaks und Giks’ auch“, fährt Hahn fort.

Der Premiere von „Gaks und Giks“, dem letzten Kinder- und Jugendstück vor der Sommerpause, fiebert nicht nur Hahn, sondern auch Dramaturgin Kristina ­Günther-Vieweg entgegen. „Es geht um die zwei Phänomene Angst und Liebe und um die beiden Hirnhälften, die gänzlich anders gepolt sind“, erklärt die Dramaturgin. Das alles, räumt sie ein, klinge ein wenig medizinisch-steril und pädagogisch, jedoch sei das Stück, das sich an Kinder ab acht Jahren wende, auch komödiantisch und musikalisch. Die witzig-spritzigen Dialoge der so unterschiedlichen Professoren werden von modernen Rap-Einlagen und merkwürdigen Trommelklängen (Body-Percussion) umrahmt.

Komödiantisch und musikalisch

Zum Inhalt des Stückes, das als Schulvorstellung ebenso angeboten wird wie im Freiverkauf, nur soviel: Professor Gaks – die Rolle besetzt der 18-jährige Loris Qoraj – ist seriös, ordentlich, etwas farblos und durch logisches Denken geprägt. Sein Kollege Professor Giks ist in jedem Punkt das krasse Gegenteil: spontan, lustig, bunt und emotional. Hardy Karl-I-Bond übernimmt den Part des stets verliebten und überaus sympathischen Wissenschaftlers.

Der korrekte Gaks steht im übertragenen Sinne für die linke Gehirnhälfte, der kreativ-fantasievolle Giks für die rechte.

Die beiden erkunden ihr Gehirn, und die von Jeremias H. Vondrlik gelieferte Ausstattung erleichtert den kindlichen Zuschauern das Mitgehen. Die linke Gehirnhälfte stattet Vondrlik mit „logischen“ Requisiten wie Buchstaben, Zahlen und einem Pult aus. Teddybär, ­Klavier sowie Jahrmarkt-Accessoires bilden die rechte, die emotionale Gehirnhälfte, ab. Spielerisch gehen die beiden Forscher Fragen nach wie „Was kann man gegen Angst vor Spinnen machen? oder „Wie kommt es, dass wir uns verlieben?“ Interessante Fragen – nicht nur für Kinder . . .