Ein Traum ist ausgeträumt: das zweite Tor 2
13.01.2009 | 18:23 Uhr 2009-01-13T18:23:00+0100Keine neun Monate hat er gedauert, der Traum von Hans-Otto Marscheider, im Elbers-Pumpenhaus eine Neuauflage seiner Ex-Kulturstätte Tor 2 in Eilpe schaffen zu können. Auch das neue Tor 2 gehört jetzt der Vergangenheit an.
Mit Jahresbeginn ist es endgültig geschlossen, bereits im November wollen Marscheider und sein Partner Ralf Mehlmann den Untermietervertrag mit der Großen Hagener Karnevalsgesellschaft (GHK) gekündigt haben. Zuvor war schon aufgefallen, dass angekündigte Veranstaltungen gar nicht stattfanden. „Es lief einfach nicht, vielleicht haben wir ja auch Fehler gemacht”, gab Marscheider auf WR-Anfrage zu. Und er hat eingesehen: „Man kann Tor 2 einfach nicht kopieren. Ich habe einen Traum gehabt, einen Versuch war es wert.”
Er und sein Partner hätten sich vorgestellt, junge Leute für kleines Geld als Künstler gewinnen und selbst kleines Geld vom Publikum nehmen zu können. „Ich kenne sowas aus Münster”, sagt Marscheider - aber in Hagen ging das Konzept nicht auf. Mit der GHK hätten Mehlmann und er sich geeinigt, obwohl ein Fünf-Jahres-Vertrag zur Untermiete in dem städtischen Gebäude bestand. Jedenfalls hätte die keinen Widerspruch gegen die Kündigung eingelegt. So können sich der OB-Kandidat Marscheider (Bürger für Hagen) und sein Fraktionsgeschäftsführer Mehlmann jetzt ganz dem Wahlkampf widmen.
15:19
Gegen Politiker ein gesundes Mißtrauen zu hegen, ist doch völlig in Ordnung. Sie tragen eine so große Verantwortung, sind sich dessen aber offensichtlich nicht immer bewußt. Wer mit meinem Geld und in meinem Namen handelt, dem schau ich genau auf die Finger und darf meinem Ärger wohl Luft machen, wenn was schief läuft. Wer in der Politik arbeitet, muß sich im klaren darüber sein, dass er entweder in dem Himmel gehoben und gelobt wird, oder - bei entsprechender Sachlage - total verrissen wird. So ist das eben. Herrn Marscheider kann man jedenfalls nicht loben, dafür hat er sich - m. E. - zu schlecht benommen und nichts erreicht. Er sonnt sich so gern in positiver Presse, da muß er die negative Seite auch hinnehmen. Ich lass mich auch gern jederzeit eines Besseren belehren (er nicht). So, nun werde ich zu Herrn M. nichts mehr schreiben, so viel Aufmerksamkeit hat er (sich) bisher nicht verdient!!!
13:57
ich finde es immer bedenklich, wenn man Forumsbeitraege ungeprueft in sein Menschenbild uebernimmt. Aber ich habe auch keine lust darueber mit HOM zu quatschen. Also erfreue ich mich der Tatsache, dass meine Vorurteile gegen den Mann vorerst bestaetigt sind.
13:49
HOM hat keinen Förderverein mehr im Nacken, wie damals im TOR2. Jetzt trägt er das Unternehmerische Risiko alleine. Aber wenn jemand nach nur 9 Monaten schon die Flügel streckt, dann war die Kapitaldecke wohl nicht so dick.
Sein Geschäftsführer, Herr Mehlmann arbeitet also nicht nur in der Politik, als bezahlter Geschäftsführer, mit ihm zusammen, sondern auch dort als Geschäftsführer.
Wie ist das überhaupt vereinbar. Ist ein Geschäftsführer einer Fraktion nicht an gewisse Arbeitsverträge gebunden? Kann man da mal so nebenbei ein Geschäftsführer für einen Kulturtempel machen?
Ich kann mir nicht vorstellen, das diese Arbeitstermine als Kutlur-Geschäftsführer immer Abends abgelaufen sind, also nach Arbeitsschluß im Rathaus.
HOM hat viele Mitbürger gegen sich. Das liegt an siner Art. Auch seinen politischen Mitstreitern ... so ließt man ja hier, spielt er übel mit im Augenblick.
Klar, wenn man keine Einnahmen mehr aus der Kultur bekommt, dann muss man weiter die Pöstchen in der Politik favorisieren und voran treiben.
08:05
An einzi: . Mag sein, dass Sie erfolgreich sind und sich engagieren. Fakt ist aber, dass Herr M. sich einiges hat zu Schulden kommen lassen und einige Menschen (ich drück es jetzt mal bewusst harmlos aus) nicht ganz korrekt behandelt hat. Beschäftigen Sie sich mit ihm und Sie kommen drauf. Erkundigen Sie sich doch mal, warum das erste TOR 2 nicht mehr ist und unter welchen Umständen es zur Schließung kam. Oder warum und unter welchen Umständen die Schlosserei M., nach der Übernahme durch den neuen Eigentümer, die Örtlichkeiten verlassen mußte. Ich kenne Menschen, die aufgrund seiner Handlungsweise (auch wieder sehr vorsichtig formuliert) in arge Schwierigkeiten gekommen sind. Auf politischer Ebene kommt von ihm noch mehr heisse Luft als von den anderen Politikern. Das muß man erst mal schaffen. Letztlich haben wir bei den Wahlen wohl wirklich nur die Möglichkeit aus mehreren Übeln das geringste aus zu wählen.
Was Herr M. mit seinem Geld treibt ist mir egal. Das er öffentliche Gelder verwaltet möchte ich nicht.
Abgesehen davon sind wir keine armen Schlucker nur weil wir Herrn M. sehr kritisch sehen. Ich z. B. arbeite bei dem sog. Tafelsilber der Stadt Hagen, d. h. der liebe Herr Mentor schlägt vor, meinen Arbeitsplatz zu streichen. Außerdem habe ich in meinem Leben schon eine Menge bewegt und verzichte auf Ihre sog. Macher, die mit dem Geld und den Arbeitsplätzen anderer Menschen wenig verantwortungsbewusst umgehen.
05:53
@ #14 einzi
Ich bin seit 5 Jahren erfolgreicher Unternehmer, engagiere mich bei den IHK Bochum und Hagen und bilde selber aus. Soviel zu Ihren wilden Spekulationen.
Gegenfrage: Was haben Sie denn bisher so auf die Beine gestellt???
@#12 bloßweg
Ich gebe Ihnen Recht, das ist genau mein Problem, ich weiß wirklich nicht, wen man überhaupt wählen kann, es wird darauf hinauslaufen, sich das kleinste Übel herauszusuchen, ohne wirklich überzeugt zu sein, richtig gewählt zu haben. Nichtwählen kommt aber erst Recht nicht in Frage, damit erhöht man ja wiederum die Chancen derjenigen, die man auf keinen Fall im Rathaus sehen möchte. Schwierig, schwierig...................................
22:45
Marscheider wäre der ideale Bürochef für einen OB Weber. Den Karnevalsprinzen kann er dann als Pressechef nehmen. Ein peinliches Trio!
20:38
Sorry die Herren haben mal wieder versucht, nach dem optimalen Wirkungsgrad zu arbeiten, mit dem geringst möglichen Aufwand, den größtmöglichen Gewinn zu machen, dass musste in die Büx gehen!
Ziegner alias Rengeiz
19:45
Mit Lob und guten Worten kommt man nicht weit, die Leute brauchen Druck und jeden Tag einen Anschiss dann arbeiten sie auch. So lief die Schlosserei Marscheider! Er kalkulierte Aufträge, seine Mitarbeiter bekamens oft im Kopf weil die Einkaufspreise fürs Material schon höher waren als seine kalkulierten Endpreise. Dann durften die Mitarbeiter mit seinen Kunden telefonieren um neue höhere Preise zu verhandeln. Aber tu dich ruhig mit diesem Macher zu sammen, lerne Ihn kennen und dann Texte hier doch noch mal, lieber einzi. Wer keine Ahnung hat sollte jedenfalls besser den Mund halten! Sprech doch mal mit Herrn Fehlau oder Herrn Hoch, Sie wurden vom lieben Marscheider verarscht und veräppelt!
19:17
Was hat die Schließung von TOR 2 mit der Wahl des Oberbürgermeisters zu tun?
Ein selbstständiger Unternehmer, der in der heutigen Zeit noch den Mut hat, in dieser Stadt etwas zu riskieren, hat meine Hochachtung. Wenn es dann nicht klappt, war es wenigstens einen Versuch wert. Der Verlust von Arbeitsplätzen und Kosten für die Allgemeinheit sind doch nicht entstanden.
Stellt doch selber erst einmal etwas auf die Beine. Wahrscheinlich seit Ihr Beamte oder Angestellte in einem sicheren Job .Vielleicht sogar bei der Stadt Hagen. Klugscheißen könnt Ihr alle.
Selber nichts bewegen aber auf Macher schimpfen.
Pfui Teufel Ihr armen Schlucker.
16:49
@ bloßweg - richtig!