Ein Spielplatzpate zu sein, macht mir Freude

Werner Beermann.
Werner Beermann.
Foto: Walter Fischer

Werner Beermann ist seit Jahren engagierter Spielplatzpate in Westerbauer. Er schaut regelmäßig nach dem Spielplatz an der Kipperschule und dem Bolzplatz unterhalb der Schützenburg.

1 Wie aufwändig ist das „Amt“ eines Spielplatzpaten?

Beermann: Wenn ich es schaffe, dann schaue ich täglich dort vorbei. Liegt dort Müll wie ein paar leere Pizzaschachtel herum, dann hebe ich sie sofort auf. Bei größeren Sachen sage ich bei der Stadt Bescheid, damit sich dort darum gekümmert wird. Aber man muss auch nicht jeden Tag hin, ein paar mal die Woche genügt. Man sollte sicherlich in der Nähe wohnen, damit man das schafft.

2 Sprechen Sie auch Menschen an, die sich auf den Spielplätzen nicht korrekt verhalten?

Beermann: Ja, meine Erfahrungen sind da aber eigentlich sehr positiv. Wenn ich etwa Jugendliche anspreche, dann stoße ich da schon auf Verständnis. Und den Kindern sage ich: Ihr müsste selbst aufpassen, dass es hier sauber bleibt. Ihr wollt doch hier spielen. Mit Erwachsenen, die auf dem Bolzplatz gespielt haben und die ich auf das Rauchverbot hingewiesen habe, gab es mal mehr Diskussionen.

3 Ihr Fazit: Macht es Spaß, Spielplatz-Pate zu sein?

Beermann: Ja, mir macht das Freude. Und es wäre schön, wenn wir noch mehr würden. Ich fühle mich auch als Kinder-Lobbyist, kämpfe weiter dafür, dass der Bolzplatz einen kompletten Ballfang bekommt. Und dass der Belag erneuert wird.