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Eugen-Richter-Turm...

Ein Lichtpunkt in der Dunkeltheit

09.07.2009 | 18:40 Uhr
Ein Lichtpunkt in der Dunkeltheit

Wehringhausen. Der im Jahr 1911 aus Bruchstein errichtete Eugen-Richter-Turm wird neu ausgeleuchtet. Die alten und energie-ineffizienten 250-Watt-Strahler wurden gegen sparsame Leuchten ausgetauscht. Der zu Ehren des liberalen Politikers erbaute Turm wird jetzt nachts weiß ausgeleuchtet.

Der Eugen-Richter-Turm erstrahlt in neuem Licht.

Der Jahres-Energie-Verbrauch wurde durch die neue Anlage um rund 70 Prozent reduziert. Statt 500 Euro monatlich kostet die Illumination künftig 180 Euro. Die Beleuchtung der 23 Meter hohen Aussichtsplattform ist an die Straßenbeleuchtung in der Innenstadt gekoppelt. Mit Einbruch der Dunkelheit wird der obere Teil des Mauerwerks angeleuchtet. Um 23 Uhr gehen die Lichter aus.

In die von der Rhein-Ruhr Stadtlicht GmbH, der Stadtbeleuchtung Hagen und der Bezirksvertretung Mitte finanzierte neue Beleuchtungsanlage wurden 3000 Euro investiert. Eine Probebeleuchtung im Dezember des vergangenen Jahres hatte gezeigt, dass die Ausleuchtung des Turms trotz geringerem Stromverbrauchs auffälliger ist als mit der alten Anlage.

Die Wellenlänge des Lichtes und die Eigenschaften der Scheinwerfer seien so gewählt worden, dass die Beleuchtung keinen Anziehungspunkt für Insekten bildet. „Damit haben wir auch dem Naturschutz Rechnung getragen”, sagte Tycho Oberste-Berghaus, Vorsitzender des Turmvereins. Um Konflikte mit der in der Nachbarschaft stehenden Volkssternwarte zu vermeiden, wurde eine Funkschaltung installiert. Mit Beginn einer Himmelsbeobachtung wird die Illumination automatisch abgeschaltet, um störenden Lichteinfall für die Spiegelteleskope zu vermeiden.

Die neue Ausleuchtung des Eugen-Richter-Turms soll das Augenmerk auf den Drei-Türme-Weg, der aus Eugen-Richter-Turm, Bismarck-Turm und Kaiser-Friedrich-Turm besteht, lenken.

Im Eugen-Richter-Turm können auch Feiern ausgerichtet werden. Terminvereinbarungen sind mit dem Vorsitzenden des Turmvereins, Tycho Oberste-Berghaus, unter  55525 zu vereinbaren.

Boris Schopper

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Kommentare
13.07.2009
04:00
Ein Lichtpunkt in der Dunkeltheit
von leiming | #13

Sorry, Hagen ist so zu sagen Hartz IV. Einem Hartz IV Menschen würde man keine neue Wohnzimmerleuchte mit Fernbedienung, wenn es im Nebenraum dunkel sein muss, erlauben.

12.07.2009
18:16
Ein Lichtpunkt in der Dunkeltheit
von Werner Holt | #12

@volmespatz

Wenigstens einer der mitdenkt :-) Und natürlich war das ironisch gemeint....

@selberdenker

ich würde Ihrem Pseudonym Selberdenker auch mal nachkommen. Und ich reduziere die Geschichte nicht auf 12 dunkle Jahre und bin ebenso wenig indoktriniert. Warum hätte ich dann wohl diesen Beitrag (#7) geschrieben ? Hier kommt man wieder von Höckchen auf Stöckchen.....

12.07.2009
10:03
Ein Lichtpunkt in der Dunkeltheit
von Volmespatz | #11

@ Wermer Holt - Ihr Kommentar kann nur ironisch gemeint sein ;-) Wer sich Ihr Pseudonym anschaut, der weiß schon, was Sie meinen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Abenteuer_des_Werner_Holt

10.07.2009
23:28
Ein Lichtpunkt in der Dunkeltheit
von kpdhagen | #10

Nur gut, daß wir genug Geld in der Kasse haben und keine anderen Probleme!

10.07.2009
19:27
Ein Lichtpunkt in der Dunkeltheit
von Selberdenker | #9

@Werner Holt, soll man alles abreissen was geschichlich belastet ist. Was ist mit den positiven Ereignissen der deutschen Geschichte?! Auch dazu gehört das Brandenburger Tor. Sie reduzieren die deutsche Geschichte auf diese 12 dunklen Jahre, bei ihnen hat die indoktrination durch *********** von SPD und Grüne jedenfalls geklappt.

10.07.2009
09:26
Ein Lichtpunkt in der Dunkeltheit
von LongJohnSilver | #8

So lange man im Alemannenweg in Hohenlimburg drei Wochen lang die Platten des Bürgersteigs anhebt, um sie eine Stunde später wieder mit etwas neuem Sand neu legt, soll mir niemand mehr was von Geldverschwendung erzählen. Zur Info, der Bürgersteig ist ca. 3 m breit und immer in einem super Zustand gewesen....Naja, passt nicht ganz zum Thema!!

10.07.2009
09:11
Ein Lichtpunkt in der Dunkeltheit
von Werner Holt | #7

@5 Stefan Sieling

Genau aus diesem Grunde sollte man den Eugen Richter Turm jetzt wohl abreissen, wie kann Eugen Richter sich auch gegen Anfang des 19.Jahrhunderts auch soweit aus dem Fenster lehnen und den Globalismus predigen. So eine Frechheit aber auch. Deswegen Lampen ab und verfallen lassen... Das Brandenburger Tor am besten auch gleich ignorieren das ist ja auch schon der Adolf durchgelatscht. Aber passt das eigentlich zum Thema !?

09.07.2009
23:49
Ein Lichtpunkt in der Dunkeltheit
von knoetterkopp | #6

@5 Stefan Sieling

Ich finde es gut das ein Wahrzeichen von Hagen , der Eugen Richter Turm angestrahlt wird. Natürlich wäre es schön , wenn denn alle 3 Türme in einem vernünftigen, begehbaren Zustand wären. Aber , das Geld wurde anderweitig verplempert. Nur, ihr obskures Geschwafel von Manchesterliberalismus des Euger Richter passt nicht hier hin. Wäre schön wenn Sie solche Büttenreden nur bei Hagen Aktiv halten. Viele wären Ihnen dankbar dafür !!

09.07.2009
23:34
Ein Lichtpunkt in der Dunkeltheit
von Stefan Sieling | #5

Was bürgerschaftliches Engagement gepaart mit politischem Lobbyismus auch in Zeiten klammer Kassen bewirken kann, zeigen solche Beispiele aufs Neue.

Allerdings irritiert mich, warum nicht der gleiche Einsatz dem Erhalt eines nicht minder wichtigen Denkmals gilt, mit dem unsere Drei-Türme -Stadt Hagen wirbt.
So wird wohl der Bismarckturm weiter verfallen.

Das heute mit Eugen Richter an einen Reichstagspolitiker gedacht wird, der die damals einmalige und weltweit bewunderte, noch heute gültige Sozialgesetzgebung des Staatsmannes Bismarcks ablehnte, zeugt von unglaublicher geschichtlicher Ignoranz.

Man sollte auch nicht vergessen, dass man Eugen Richter durchaus als einen Vertreter des „Manchesterliberalismus“ bezeichnen kann. Schon damals trat dieser für einen Freihandel ein, der heute als Globalismus in aller Munde ist und eine Wirtschaftskrise weltweiten Ausmaßes zu verantworten hat.

09.07.2009
22:17
Ein Lichtpunkt in der Dunkeltheit
von Dr_nat_Fake | #4

Weniger Energie verbrauchen ist immer gut. Und - Leuchten ab 23.00 Uhr abschalten - auch eine gute Idee, die spart. Also - geht doch.

Wann wird denn in Hagen mal bei den großen Beträgen, Energie- und sonstigen Verschwendungen gespart? Weil -siehe oben: Geht doch - oder?

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