Egon Groda: Immer mit Herzblut für Haspe
17.03.2008 | 16:29 Uhr 2008-03-17T16:29:00+0100Haspe. Ob als Kommunalpolitiker, als Förderer der Chormusik und des Kleingartenwesens oder als Freund des Brauchtums: Er hat sich stets mit Herzblut für und in Haspe engagiert. Die Rede ist von Egon Groda, der am Dienstag (18.03.08) 80 Jahre alt wird.
Egon Groda wurde am 18. März 1928 in Haspe geboren. Nach dem Krieg fand er bei der Hasper Hütte Arbeit. Nach Schließung der Hütte wechselte der zweifache Familienvater 1979 zur Sparkasse, wo er bis zu seiner Pensionierung tätig war.
1975 wurde das langjährige Vorstandsmitglied des SPD-Ortsvereins Haspe-Süd und der AWo-Haspe in die Bezirksvertretung Haspe gewählt, der er bis 1984 angehörte. 1984 schied Egon Groda aus der Bezirksvertretung aus und kandidierte im Wahlbezirk Haspe-Süd für den Rat, dem er bis zum Herbst 1994 angehörte.
Besondere Verdienste erwarb er um den Chorgesang. So stand Egon Groda für mehr als drei Jahrzehnte als Vorsitzender dem dritten Bezirk des Sängerkreises Ennepe-Ruhr vor. Auch die Gründung des Hasper Kinderchores, des MGV „Pro Musica” sowie der IG Musik Haspe sind mit seinem Namen verbunden. Neben der Liebe zum Gesang entdeckte Egon Groda auch seine Leidenschaft für das Kleingartenwesen. Als einer der Mitbegründer rief er die Kleingartenanlage „Südhang” ins Leben. Zudem fühlt sich der Jubilar auch der Hasper Kirmes und dem Hasper Heimat- und Brauchtumverein verbunden, der ihn 1987 zum Ennepeströter wählte.
Für sein ehrenamtliches Engagement wurde Egon Groda mit der Ehrennadel der Stadt sowie mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Seinen 80. Geburtstag feiert der Jubilar heute mit Familie, Freunden und vielen Weggefährten im Ev. Gemeindehaus in der Frankstraße.
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