Drei Titel für Haardt und Laibacher

Die Akteure des BC Hohenlimburg holten bei den Titelkämpfen in Regensburg drei Titel.
Die Akteure des BC Hohenlimburg holten bei den Titelkämpfen in Regensburg drei Titel.
Foto: Fabian Strauch Photography / WAZ
Was wir bereits wissen
Das Duo des BCH siegte bei den Deutschen U22-Meisterschaften in Regensburg souverän im Doppel. Malte Laibacher gewann zudem im Einzel, Sebastian Haardt im Mixed.

Hohenlimburg/Regensburg..  „Ich wollte zwei Medaillen holen, das war mein Ziel“, erklärte Malte Laibacher. Mit diesem Anspruch war er mit seinem Doppelpartner Sebastian Haardt zu den Deutschen U22-Meisterschaften im Badminton nach Regensburg aufgebrochen. Dass es für beide gleich für einen dreifachen Sprung nach ganz oben aufs Treppchen langte, machte die große Freude perfekt.

Im Doppel waren die beiden an Position eins gesetzt. Der Titel war hier also gar nicht so eine große Überraschung. Erwartungsgemäß gestalteten die beiden Spieler des BC Hohenlimburg ihr Turnier recht souverän. Nach dem Freilos in Runde eins trafen sie auf Eric Aufzug/Ciarán Fitzgerald. Nach zwei Sätzen (21:16 und 21:13) stand der Einzug ins Viertelfinale fest. Auch hier, gegen Tobias Güttinger und Michael Teuber, ließen die BCH-Akteure nichts anbrennen und zogen mit einem lockeren Zweisatz-Sieg ins Halbfinale. Till Felsner und Christoph Klein konnten den hohen Favoriten ebenfalls nicht viel entgegensetzen. Nach gerade einmal 20 Minuten zogen Malte Laibacher und Sebastian Haardt ins Finale ein, wo Mark Byerly und Dominic Scherpen warteten. Nach 18 Minuten brandete der Jubel auf. Mit 21:10 und 21:14 siegten die Titelfavoriten deutlicher als erwartet.

„Das hat recht souverän geklappt. Wir haben unser Spiel durchgezogen. Uns war aber vorher klar, dass diese unsere letzte Chance ist, den Titel zu gewinnen, da wir im kommenden Jahr zu alt für die U22 sind. Daher war es doch ein besonderes Turnier für uns“, meinte Laibacher. „Und wenn wir im Angriff sind, dann kann uns wirklich keiner stoppen“, sah sich Sebastian Haardt für die gute Vorbereitung bestätigt.

„Ich habe mich nicht extra auf das Einzel-Turnier vorbereitet. Vielleicht war ich deshalb etwas verkrampft“, spekulierte Laibacher, da es im Einzel nicht so reibungslos funktionierte. „Im ersten Spiel hatte ich große Probleme. Da war mein Spiel richtig schlecht“, erinnerte sich Laibacher, der mit einem Freilos in das Einzelturnier startete. Gegen Wladislaw Kuguschew gewann er 21:18 und 21:15. An sich souverän, doch Laibacher war nicht zufrieden. Im Viertelfinale gegen Moritz Predel kamen dann auch richtige Probleme auf den Hohenlimburger zu. „Im dritten Satz lag ich schon 8:14 hinten. Irgendwie hab ich dann den Hebel umlegen können“, so Laibacher. Am Ende gewann der das Viertelfinale 24:22, 17:21 und 21:16. Auch gegen Matthias Deininger im Halbfinale benötigte er die volle Distanz. 20:22, 21:11 und 21:16. Richtig spannend wurde es auch im Endspiel. Bevor Laibacher den Pott in Händen halten konnte, war Schwerstarbeit angesagt: Simon Wang erwies sich als harte Nuss. Der favorisierte Hohenlimburger gewann 21:19, 19:21 und 21:12.

Dritter Titel für den BCH

Den dritten Titel für den BCH steuerte Sebastian Haardt bei. Im Mixed war er gemeinsam mit seiner Partnerin Lea-Lyn Stremlau siegreich. „Das war eine große Überraschung. Wir wollten im Doppel unbedingt den Titel holen. Unsere Vorbereitung war dafür vielleicht auch ausschlaggebend. Aber im Mixed kam meine Partnerin ja aus einem anderen Verein. Da war eine richtige Vorbereitung nicht möglich“, so Haardt. Dennoch stiegen die beiden gut in das Turnier ein, siegten in der ersten Runde 21:18 und 21:19.

In der nächsten Runde behielt das Duo mit 21:17 und 21:17 die Nase vorn und stand nun im Viertelfinale. Johannes Hechler und Theresa Wurm erwiesen sich als harte Gegner. Der Hohenlimburger musste mit seiner Partnerin über die volle Distanz gehen, stand aber schließlich im Halbfinale. Auch hier ging es über die Distanz (21:19,14:21, 22:20 gegen Lucas Gredner und Nadine Cordes). Im Finale warteten Matthias Deininger und Vanessa Poyatos. Nun ließen sich Haardt und Stremlau nicht mehr aufhalten und siegten 21:13 und 21:19.