Drei Millionen Euro fließen in die Hagener Deutsche Bank

Filialleiter Ralf Gottwald (links).
Filialleiter Ralf Gottwald (links).
Foto: Marc Friedrich
Was wir bereits wissen
Die Deutsche Bank in Hagen renoviert ihren Hauptsitz für die Summe von drei Millionen Euro. Ein Bekenntnis an den Standort Hagen. Während des Umbaus sollen Kunden so wenig wie möglich beeinträchtigt werden - Die Filiale bleibt geöffnet.

Hagen-Mitte.. Die oberen Etagen sehen derzeit nicht wie gediegene Räumlichkeiten, in denen Finanzgeschäfte abgewickelt werden, aus. Nein, hier herrscht regelrecht Großbaustellen-Atmosphäre. Und im Erdgeschoss im Kundenbereich geht es trubeliger zu als gewöhnlich. Wen wundert’s, die Mitarbeiter müssen momentan ein wenig zusammen rücken. „Wir befinden uns gerade im zweiten Bauabschnitt. Bei uns bleibt kein Stein auf dem anderen. Aber die Mühe lohnt sich“, betont Ralf Gottwald. Der Filialleiter der Deutschen Bank Hagen spielt auf die viermonatige Bauphase an, die das Gebäude in der Bahnhofstraße derzeit erlebt. „Nicht nur die insgesamt 73 Mitarbeiter, die auf den von der Deutschen Bank genutzten drei Etagen (plus Untergeschoss) arbeiten, profitieren von der Komplettmodernisierung des Innenraumes, auch die 27.500 Privat- und Firmenkunden werden eine enorme Verbesserung spüren. Und die Investitionssumme ist wahrlich stattlich: Drei Millionen Euro fließen in das Gebäude.

„Das ist ein deutliches Bekenntnis zum Standort Hagen“

Was bzw. wie in großem Stil modernisiert wird? Angefangen habe man mit den Büros in den oberen Etagen, erklärt der Filialleiter. Ein intelligentes Lichtkonzept sei bereits in den Räumen installiert worden, „das beugt Ermüdungserscheinungen vor“, ergänzt der stellvertretende Filialleiter Sascha Grunert. Höhenverstellbare Schreibtische würden ein bequemeres und gesundheitsschonendes Arbeiten ermöglichen. Und helle Farben für Wohnlichkeit sorgen.

Das Herzstück und Zentrum der Filiale bilden zwei so genannte ­Cones. „Das sind freistehende, runde Beratungsräume. Ihr Markenzeichen sind die äußeren, schräg verlaufenden blauen Lamellen“, so Grunert. Man setze auf ein offenes und auf Kommunikation ausgerichtetes Konzept.

Filiale bleibt geöffnet

Die Beratung direkt am Schreibtisch (diskrete Gespräche können dort kaum geführt werden) rücke immer mehr in den Hintergrund, „wir beraten unsere Kunden künftig in freundlich-hellen Besprechungsräumen beziehungsweise in zwei Lounges. Wir wollen eine regelrechte Wohlfühl-Atmosphäre schaffen und unseren Kunden Ruheoasen anbieten“, macht Ralf Gottwald neugierig und ergänzt: „Natürlich bleibt unsere Filiale während des Umbaus weiterhin geöffnet. Und wir halten die Beeinträchtigungen für unsere Kunden so gering wie möglich.“

Als kleine Entschädigung für eventuelle Umstände lädt die ­Innenstadt-Filiale dann alle Interessierten nach den Osterferien – also Mitte April – zum Tag der offene Tür ein.