Drei Fehlalarme in 24 Stunden in Rathaus-Galerie in Hagen

Die Rathaus-Galerie in Hagen.
Die Rathaus-Galerie in Hagen.
Foto: WP Michael Kleinrensing
Was wir bereits wissen
Seit drei Monaten ist die Rathaus-Galerie in Hagen geöffnet - und bereitet der Feuerwehr viel Arbeit: Binnen 24 Stunden gab es drei Fehlalarme.

Hagen.. Genau ein Vierteljahr ist die Rathaus-Galerie heute geöffnet: Am 13. November fiel mit einem Monat Verspätung der Startschuss, nachdem die Brandmeldeanlage nicht rechtzeitig funktionsfähig war. Das Thema spiele heute keine Rolle mehr bei den Besuchern, so Center-Manager Christoph Höptner.

Allerdings macht die Anlage weiter auf sich aufmerksam: In dieser Woche musste die Berufsfeuerwehr binnen 24 Stunden gleich dreimal mit komplettem Löschzug in die Fußgängerzone ausrücken, weil ein Rauchmelder Alarm geschlagen hatte. Höptner: „Das Problem ist inzwischen gelöst. Wir haben den Rauchmelder komplett ausgetauscht.“

Rosenmontag ganztägig geöffnet

Nach Einschätzung von Hagens Feuerwehrchef Heinz Jäger war diese Häufung (Montag 23.30 Uhr, Dienstag 4.45 Uhr und 22.45 Uhr) ungewöhnlich: „Doch generell hat sich die Brandmeldeanlage bewährt. Es gibt zwar Fehlalarme, aber die sind bei einer neuen Anlage dieser Größe durchaus nicht unüblich.“ Gleichwohl: Löst eine Brandmeldeanlage öfter einen Fehlalarm aus, dann muss der Betreiber für den Einsatz zahlen. Etwa 700 Euro werden pro Einsatz fällig. Die hat jetzt auch die Rathaus-Galerie zu zahlen.

Generell zieht Höptner eine positive Vierteljahres-Bilanz: „Wir erreichen Besucher weit über Hagen hinaus. Insbesondere aus dem Bereich Lüdenscheid kommen mehr Menschen als wir erwartet hätten.“ Genaue Besucherzahlen gibt Höptner nicht preis, man sei aber zufrieden: „Wir werden hier akzeptiert. Das Kunden- und Konsumverhalten entwickelt sich zudem langsam, es wird da noch mehr Bewegung geben.“

Übrigens: Die Rathaus-Galerie wird am Rosenmontag im Gegensatz zu den meisten anderen Hagener Geschäften normal geöffnet haben. „Es gibt genug Menschen, die nichts mit Karneval zu tun haben und gerne einkaufen möchten“, so Christoph Höptner.