Doppellizenz macht Sinn

Sagen Ihnen die Namen Niklas Geske, Fabian Bleck, Moritz Krume, Jonas Grof und Marcel Keßen etwas? Die Basketball-Fans wissen natürlich sofort Bescheid, das sind Spieler des Bundesligisten Phoenix Hagen. Und wo noch? Bei allen Spielern gibt es nämlich eine Besonderheit, sie verfügen über eine Doppellizenz und spielen auch beim Zweitligisten NOMA Iserlohn.

Diese „Sonderteilnahmeberechtigung, landläufig als Doppellizenz (DL) bekannt, ist eine „Erfindung“ der Bundesliga. Diese Sonderregelung, die für Spieler der Altersklasse U 23 gilt (bei Spielern, die noch der Jugendklasse U 20 angehören, gibt es weitere Sonderregeln), zielt auf die Förderung des Basketball-Nachwuchses. Das bedeutet, dass Spieler, die zum Beispiel in der Bundesliga nur ein Bankdasein fristen, in einer unterklassigen Liga durch Spielpraxis auf das höchstmögliche Niveau gebracht werden sollen. Dabei ist am gleichen Wochenende der Einsatz nur in maximal zwei Spielen möglich.

Sinn macht es auf jeden Fall, zumal nur Niklas Geske und Fabian Bleck angemessene Spielanteile in der Bundesliga bekommen. Die anderen drei Akteure sind für die oberste Klasse noch zu grün hinter den Ohren, entwickeln sich in Iserlohn aber prächtig.

So kann man sich die Zweigstelle von Phoenix Hagen nur ein paar Kilometer in der Waldstadt ansehen. Dort spielen fast die gleichen Akteure, mit Ausnahme der Importkräfte.