Doppel-Triumph für Hendrik Westermeyer

Hendrik Westermeyer, (links) holte zwei Title bei den 27. Hagen Masters.
Hendrik Westermeyer, (links) holte zwei Title bei den 27. Hagen Masters.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Hendrik Westermeyer gewann am Wochenende bei den 27. Hagen Masters im Einzel und Doppel. Der Verein begrüßte zu dem Turnier so viele Teilnehmer, wie nie zuvor.

Hohenlimburg..  Die 27. Hagen Masters waren aus Hohenlimburger Sicht ein durchschlagender Erfolg, und das gleich in mehrfacher Hinsicht. Die Spieler des BC Hohenlimburg waren besonders in der A-Run­de stark vertreten.

Hendrik Westermeyer gewann zwei Titel. Im Doppel bildete er gemeinsam mit Alexander Schmitz aus der 2. Bundesliga das ausgeglichenste Duo. „Wir waren klar favorisiert. Wir kennen uns eben schon lange. Trotzdem waren die Ergebnisse deutlicher als sie es eigentlich hätten sein dürfen“, meine Westermeyer. Im Finale besiegten die beiden Patrick Röhrnbacher und Fabian Stoppel deutlich mit 21:13 und 21:8.

Mit Westermeyer und Stoppel standen sich im Finale zwei BSV-Akteure gegenüber.

„Dass es aber auch im Einzel zum Titel gereicht hat, überraschte mich dann doch. Nach 13 oder 14 Spielern war ich mir nicht so sicher, ob ich noch die Kraftreserven habe. Es war ein hartes Spiel. Im letzten Satz konnte ich gegen Christopher Skrzeba nochmal zulegen, aggressiver spielen. Das hat wohl den Ausschlag gegeben“, so der Doppelsieger, der mit 21:23, 21:16 und 21:19 den Einzel-Titel holte.

„Im A-Feld war immer ein Hohenlimburger auf dem Podest“, zog auch Klaus Adam vom BC Hohenlimburg eine positive Bilanz. Besonders hob er die Halbfinals im Damendoppel hervor, die viele Fans und Zuschauer anzogen. Das lag an der Spannung und Attraktivität, aber auch an der heimischen Beteiligung. Im Finale behielten Dana Kaufhold und Sarolta Röhrnbacher mit 21:12 und 21:16 gegen Lena Bonnie und Carina Buchelt die Oberhand. „Sarolta Röhrnbacher ist unsere Spitzenspielerin. Da ist der Sieg keine Überraschung“, meinte Adam. Das Dameneinzel gewann Top-Favoritin Franziska Willenbacher mit 21:17 und 21.19 gegen Masha Lursen.

Internationale Würze

Eine spannende Angelegenheit war auch die Entscheidung im Mixed-A-Feld. Hier traf der Hohenlimburger Fabian Stoppel gemeinsam mit seiner Partnerin Dana Kaufhold auf seinen Trainer Hendrik Westermeyer, der mit Laura Ufermann als Favoriten-Duo ins Rennen gegangen war. Beide Paarungen waren ohne Satzverlust ins Finale marschiert. Hier gewannen Stoppel/Kaufhold in einer spannenden Begegnung 26:24 und 21:18.

„Wir waren im A-Feld gut vertreten, aber wir hätten uns natürlich mehr Zweitliga-Spieler gewünscht. Wir hatten schonmal ein stärkeres Feld. Dafür hatten wir aber so viele Teilnehmer wie nie zuvor, und dafür hat der Ablauf reibungslos geklappt“, betonte Westermeyer.

Starterfeld Begrenzt

Auch Adam war hoch zufrieden: „Wir haben nur Gutes von den Spielern gehört. Die angereisten Holländer wollen auf jeden Fall wiederkommen. Die habe das Turnier bereichert und für die internationale Würze gesorgt.“

Am Sonntag lief das Turnier bis fast 23 Uhr. „Danach haben wir mit dem Abbau begonnen. Wir waren nun wieder zwei Tage im Badminton-Fieber. Die Hagen Masters reißen mich immer voll mit“, meinte Adam, der mit der Atmosphäre in beiden Hallen zufrieden war. „Wir mussten das Starterfeld sogar begrenzen, so groß war der Andrang in diesem Jahr. Glück hatten wir auch mit dem Wetter. Die Sonne ist erst spät rausgekommen, so wurden die Spieler nicht geblendet. „Schade nur, dass keine Bundesliga-Spieler da waren. Aber dort läuft eben auch alles immer professioneller ab, so dass die Spieler aus Angst vor Verletzungen solche Turnier meiden“, vermutete Westermeyer.