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Kommentar

Die StVO gilt für alle jederzeit

16.10.2012 | 18:06 Uhr

Kein Mitleid: Wer ein ordnungsgemäß aufgestelltes, amtliches Tempo-Schild übersieht, muss die Konsequenzen tragen. Die Schilder stehen niemals aus Jux und Dollerei oder Mutwillen in der Gegend herum. Davon bin ich fest überzeugt. Und sie gelten an 365 Tagen im Jahr, jeweils 24 Stunden.

Basta.

Wer einen Führerschein ordnungsgemäß gemacht hat und am Straßenverkehr motorisiert teilnimmt, verpflichtet sich zur Anerkennung der Straßenverkehrsordnung.

Nochmal basta.

Insofern geht jeder Lichtblitz, der einem Tempo-Sünder entgegengeschleudert wird, völlig in Ordnung. Ob mobil gemessen oder vom festen Standort aus.

Andersrum muss ich mich als Verkehrsteilnehmer darauf verlassen, dass mir die amtlichen Vorgaben, die ich einzuhalten ja durchaus bereit bin, auch jederzeit für mich erkennbar sind. An 365 Tagen im Jahr jeweils 24 Stunden lang. Sprich: Wo kein Schild, da kein Tempolimit, da dann aber auch kein Blitz. Bitte schön.

Martin Krehl

Martin Krehl



Kommentare
23.11.2012
09:09
Die StVO gilt für alle jederzeit
von fleywohner | #8

na das war ja mal ein Kommentar Herr Krehl. Mich am frühen Morgen schon so zu beeindrucken. Sie haben mir mein Frühstück madig gemacht, naja, ich müßte sowieso abnehmen.
Da fällt mir ein, wäre das nicht etwas für sie: "Diätberater" da wären sie mit solchen Aussagen der Brüller.
Und immer schön der Obrigkeit blind folgen, die Geschichte lehrt uns Deutschen das!

03.11.2012
01:14
Die StVO gilt für alle jederzeit
von Heinz-Friedhelm | #7

"Andersrum muss ich mich als Verkehrsteilnehmer darauf verlassen, dass mir die amtlichen Vorgaben, die ich einzuhalten ja durchaus bereit bin, auch jederzeit für mich erkennbar sind."

Sie sind jederzeit bereit, Ihre spießbürgerliche Untertänigkeit einem breitem Publikum zu verkünden. Geilo! Heute schon wieder 24 statt 30 gefahren, vor lauter Angst, von den Vertretern der "amtlichen Vorgaben" gestellt zu werden??

19.10.2012
16:14
Die StVO gilt für alle jederzeit
von bornto | #6

Ich glaube beim "Basta" und dem "nochmal Basta" und dem ganzen anderen Unfug hat sich der Autor beim Wagner von der Bild inspirieren lassen. Au weia, Hagener Lokalzeitung...

19.10.2012
09:50
Die StVO gilt für alle jederzeit
von Ruhrthaler | #5

"Die Schilder stehen niemals aus Jux und Dollerei oder Mutwillen in der Gegend herum. Davon bin ich fest überzeugt."
Ah, absolute Realitätsverweigerung! Wovon der Herr Krehl überzeugt ist, ist ehrlich gesagt wurscht, denn er hat anscheinend von der Blitzpraxis in deutschen Landen keine Ahnung. Er sollte sich mal mit einem Verkehsanwalt unterhalten aus welchen Motivationen oder mit welchen Fehlern geblitzt wurde und wird. Noch was, das "Basta" ist oberpeinlich!

19.10.2012
00:20
Die StVO gilt für alle jederzeit
von Heinz-Friedhelm | #4

Wow, was für ein "mutiger" (und peinlicher) Kommentar! Für einen Journalisten, der ja eigentlich kontrollierende Funktion gegenüber den drei Gewalten haben sollte, sehr bedenklich!

Alle Tempolimits haben schon ihre Berechtigung, weil Behörden und der Staat unfehlbar sind? Kein Schild und keine Radarfalle ist aus Abzock-Gründen aufgestellt? Sind Sie nebenberuflich Pressesprecher der Stadt Hagen?

Wenn demnächst jemand in einer 30er-Zone, die von Fußgängern nicht ansatzweise frequentiert wird und weder sicherheits- noch lärmschutzrelevant ist, mit 25 km/h vor mir herkriecht, weiß ich, dass es der obrigkeitshörige Herr Krehl ist!

17.10.2012
14:11
Die StVO gilt für alle jederzeit
von berni44 | #3

Die Staatsmacht soll so weiter machen.
Das Recht, dass die Bürger für ein gedeiliches Zummenleben lenken soll, wird vom Staat missbraucht und zwar zur Geldscheffelei des Staatsapparates.
Diese merkt bald auch jeder Dumme.
Die Bürger werden dieses bald nicht mehr mitmachen.
Viele haben die Rechtsstaatsdiktatur satt.
Ich möchte hier keine Verhältnisse haben wie z. B. im Nahen Osten.

16.10.2012
19:40
Korrektur
von bearny | #2

Es sollte natürlich heißen "Auffüllens des Stadtsäckels"
Mea culpa ;o)

16.10.2012
19:38
Die StVO gilt für alle jederzeit?!
von bearny | #1

Wer sich immer und überall an die STVO hält, hat keine Chance. Wer könnte auch gleichzeitig 20 LKWs mit Gesetzen gleichzeitig fahren?
Die andere Sache, nämlich das bedingungslose Annehmen der Gott- oder Obrigkeitsgewollten Ordnung ist m.E. ziemlich bedenklich. Schon einmal den "Untertan" gelesen?
Oder darf man keine Bedenken anmelden bei z.B. Radarfallen auf Strecken, in denen in den letzten 500 Jahren kein Unfall, ja noch nicht einmal vor 1635 ein Ochsenkarren im Graben gelandet ist, jedoch ein "50" steht, weil die Strasse zufällig besonders breit ist und zum schnelleren Fahren einlädt, da auch keinerlei Hindernisse und Gefahrpunkte zu erkennen sind?
Insofern müßte ich mich auch, um den letzten Absatz des Kommentares zu bemühen, darauf verlassen können, daß Messungen und Repressalien nur der Sicherheit der Teilnehmer geschuldet sind und nicht etwa des Auffülles des Stadtsäckels.

2 Antworten
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von vaikl2 | #1-1

Wie wärs, wenn Sie sich mit Ihrem Kfz einfach auf Neuseeland oder in Neu Mexico ansiedeln, also dort, wo es kaum andere Autofahrer gibt, die sich darauf verlassen müssen, dass *Sie* ebenso die Regeln einhalten?

Wenn Sie natürlich Regeln per se als etwas Unnatürliches betrachten, käme auch noch der Mond in Betracht.

Die StVO gilt für alle jederzeit
von Throki | #1-2

Wenn Ihnen die ein oder andere Geschwindigkeitsbeschränkung oder Radarfalle überflüssig oder überzogen vorkommt, dann können sie ihre Bedenken ja gerne der zuständigen Stelle vortragen. Ein Grund die Gesetze & Vorschriften gleich ganz zu ignorieren ist das allerdings nicht.

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