Die Geschichte der Straßenbahn in der Region

Hohenlimburg..  Das vergilbte Bild der guten alten Straßenbahn der Linie 1 nach Hohenlimburg ziert den Umschlag des neuen Aprilheftes der Hohenlimburger Heimatblätter. Es verweist auf den Artikel des verstorbenen Leiters des Hohenlimburger Gymnasiums, OStD Helmut Lingen, der in einem ersten Aufsatz die Geschichte der Straßenbahnen im heimischen Raum darstellt. Insbesondere spricht er über die Linien Hohenlimburg-Hagen / Stadtgrenze und Iserlohn-Letmathe. Ein Begleitfoto zeigt Schaffnerin und Wagenführer des Wagens 32 auf der Strecke Hohenlimburg-Hemer. Heute sind es 55 Jahre her, dass dieses damals so wichtige Verkehrsmittel nicht mehr existiert.

Mit Werner Herzbruch in Eslohe

Eine weitere Schienenbahn, oder gleich mehrere außer der Nahmertaler Industriekleinbahn, spielt eine Rolle in dem Bericht des fast 90-jährigen Werner Herzbruch über die Koenigsche Stiftung bzw. das Maschinenmuseum in Eslohe.

Heimatvereins-Mitglied Winfried Törnig erinnert an das große Schützenfest im Weinhof im Jahre 1965. Damals regierten Karl Heinz Schröder und Hildegard Humme das Hohenlimburger Schützenvolk. Mit Bedauern weist Törnig darauf hin, dass es ein so großes und schönes Fest für die Allgemeinheit nie wieder geben wird.

Die Gaststätte Otto Knoll

In der neuen Rubrik Leserbriefe schreibt der verstorbene Wuppertaler Lehrer Horst Walter Bleicher († 2012) über seine Tante, die von 1918 bis ‘62 in Hagen Lehrerin war .

In seiner zwanglosen Reihe der Vorstellung alter Limburger Kneipen berichtet Widbert Felka diesmal über die Gaststätte Otto Koll, die 1968 abgerissen wurde.

Dr. Wilhelm Bleicher kümmert sich, auch durch ein Schreiben an das Denkmalamt der Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde motiviert, um den wohl letzten Zaun aus großen Steinplatten in Hinterveserde am ehemaligen Kreinberghof. Nebenbei erfährt der Leser einiges über den Weiler Hinterveserde.

Im umfangreichen Feuilleton-Teil des Heftes werden vier CDs vorgestellt, die der bekannte Münstersche Niederdeutschrezitator Rainer Schepper exzellent besprochen hat, und zwar von Augustin Wibbelt, Wilhelm Busch, Grimmschen Märchen und Karl Wagenfeld.

Das abwechslungsreich gestaltete Heft ist wie immer erhältlich in den Hohenlimburger Buchhandlungen Euler und Bücher Liffers sowie in der Rathaus-Buchhandlung in Hagen und beim Verein für Orts- und Heimatkunde Hohenlimburg e.V.