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Kohaupt kritisiert Dehm

"Die Falschen durch die Stadt getrieben"

14.04.2010 | 06:00 Uhr

Hagen. Kritik am Vorgehen des Oberbürgermeisters in Sachen Feuerwehr übt dessen Parteifreund Heinz-Dieter Kohaupt.

Auch bei den Parteifreunden stößt das Vorgehen von Oberbürgermeister Jörg Dehm (CDU) gegenüber der Hagener Feuerwehr nicht auf ungeteilte Zustimmung. Im Gegenteil: So kritisierte Heinz-Dieter Kohaupt, Bezirksbürgermeister im Hagener Norden und Unionskandiat für die Landtagswahl am 9. Mai, den Verwaltungschef nach einem Bericht unserer Zeitung öffentlich.

„Dass die Kommunen sparen müssen, steht außer Frage”, so Kohaupt. „Aber in der momentanen Diskussion, verbunden mit dem Einsatz einer Unternehmensberatung, werden die Falschen durch die Stadt getrieben.” Dabei schätzt Kohaupt neben der Arbeit der Feuerwehr auch die Tatsache, dass sich die Wehr mit Horst Wisotzki an der Spitze „bereits in vielfältiger Weise in die Spardiskussion eingebracht” habe. Beförderungsstopp, Dienst auf Stellen, die eine höhere Besoldung verdienen, Einsparungen, die den Feuerwehrleuten an den Geldbeutel gehen, daneben freiwillige Zusatzleistungen wie Brandschutz im Theater und bei Veranstaltungen, zählt der Landtagskandidat als Beispiele auf.

Ausgebildete Leute

„Ob im Bereich Feuerwehrverwaltung tatsächlich 18 Prozent eingespart werden können, muss peinlich genau geprüft werden”, so Kohaupt.

Nicht hinnehmbar ist für ihn, dass „aus Hagen ausgebildete Leute abwandern, weil sie für den gleichen Dienst in anderen Städten mehr Gehalt auf dem Konto haben”. „Hier müssen auch Nothaushaltskommunen handlungsfähig bleiben”, sagt Heinz-Dieter Kohaupt, der sich hinter Horst Wisotzki stellt: „Ich kenne ihn und weiß, dass er nicht leichtfertig mit städtischen Mitteln umgeht. Wir können unsere Feuerwehr nicht ausbluten lassen.”

Jens Stubbe

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Kommentare
15.04.2010
22:20
Die Falschen durch die Stadt getrieben
von schlawiener | #10

soweit mir geläufig hat die feuerwehr 24h dienst. und so ist es nach meine rauffassung nicht möglich jeden tag zu arbeiten. kann sein das ich da was falsch verstehe korigiert mich bitte.und so macht es aber sowas von sinn den arbeitsplatz zu wechseln. geht ja glaube ich nicht nur um geld sondern auch um die anerkennung auch für seine arbeit so entlohnt zu werden wie es sich gehört. ich musste auch schon mal die dienste der feuerwehr bzw des rettungsdienstes in anspruch nehmen und das die feuerwehr an ihren Rettungswagen sparen kann kann ich mir nicht vorstellen. habe mal nachgefragt das fahrzeug hatte weit über 300000 km auf dem buckel und teile der verkleidung waren mit braunem pflaster notdürftig geklebt. wo soll denn da noch gespart werden? personal top material flop. traurig so geht doch in hagen alles den bach runter.

14.04.2010
22:56
Die Falschen durch die Stadt getrieben
von fairantwortung | #9

Was soll denn der Quatsch? Wie bei W. Jörg.

Beide müssten doch wissen, dass in allen größeren städten die feuerwehr das selbe, ich betone, das selbe Thema hat. jahrelang hatte ich Trottel ja auch geglaiubt, das sei nur ein Hagener Problem. Aber seit der Gesamt - Demo in letzten Jahr weiß ich, dass die uns nur Vera.... haben, haben.

Alle großen Feuerwehren befördern nicht und die vielen kleinen im Umlanf können ni´cht die ganze Hagner Feuerwehr aufsaugen. geht nicht Punkt.

Und wer für 200 euro mehr täglich nach Münster oder Langenfeld fährt, kann nicht rechnen. So gehirnakrobaten brauchen wir auch nicht. ziehen lassen! wieder Punkt!

14.04.2010
11:32
Die Falschen durch die Stadt getrieben
von rotationsdampf | #8

#7 Gut, dann sind wir auf einer Linie! Danke!

Ich stimme übrigens #4 unbedingt zu. Da muss ebenfalls schnell etwas geschehen, um solche Fachkräfte anderweitig zu beschäftigen.

14.04.2010
11:03
Die Falschen durch die Stadt getrieben
von exInsider | #7

>#5 Ja, Sie wissen alles besser.

In diesem Fall: Vermutlich.

>Hat man Sie in Hagen nicht mehr gewollt und >deshalb ex?

Nö. Umgekehrt.

>Herr Dehm wird schon wissen, was er tut.

Ich bin selbst Dehm-Fan. Aber die Sache verstehe ich trotzdem nicht. Letzlich haben Sie aber Recht: Da er diese Aktion zum zweiten mal durchführt, hat er Erfahrung. Vermutlich positive.

14.04.2010
10:00
Die Falschen durch die Stadt getrieben
von rotationsdampf | #6

#5 Ja, Sie wissen alles besser. Hat man Sie in Hagen nicht mehr gewollt und deshalb ex? Herr Dehm wird schon wissen, was er tut.

14.04.2010
09:02
Die Falschen durch die Stadt getrieben
von exInsider | #5

#4: Welcher der Herren dort ist denn angeblich so inkompetent? Wieviele Brandschutzbedarfspläne haben Sie dort schon zur Prüfung eingereicht?
Oder einfach keine Ahnung, aber davon viel und einer HagenbrauchteinFeindbilddamitesnichtmerktdassdieProblemehausgemachtsind?

14.04.2010
08:55
Die Falschen durch die Stadt getrieben
von HagenbrauchtInitiative | #4

#3 Letzter Absatz: Weil die es nicht können! Dennoch sollte sich Herr Dehm auch einmal diese ganzen Altlasten wie die Evopark-Hobein usw. vornehmen, die nun wirklich niemand braucht.

14.04.2010
07:46
Die Falschen durch die Stadt getrieben
von ExInsider | #3

Ich kann den Unsinn mit der Abwanderung nicht mehr hören! Herr Kohaupt und alle anderen Schlauberger mögen sich informieren, wieviele Beamte die Feuerwehr Hagen in den letzten Jahren abgegeben hat und aus welchen Gründen. Und wie schnell sie die paar wenigen Stellen wieder mit ebenfalls gut ausgebildeten Leuten von woanders nachbesetzten konnte. Das Argument ist einfach QUATSCH, weil es nicht stattfindet! Wenn der Berater aber zu einem ganz bestimmten Ergebnis bzgl. der Arbeitsgestaltung kommt, dann werden die Jungs deutlich mehr ihr Heil in der Flucht suchen, das zeigen andere Städte.
Herr Dehm hat einfach das gemacht, was er als Zuständiger mit der Feuerwehr Dinslaken auch schon gemacht hat.
Was mich viel mehr ärgert: Es gibt im Laden von Herrn Diegel ein so genanntes Dezernat 22. Da sitzen Fachleute, die unter anderem Brandschutzbedarfpläne der Kommunen prüfen. Warum verbietet Herr Diegel nicht einfach die 22.000 Euro-Beratung (wenn DAS keine freiwillige Leistung ist, was dann?) und lässt seine Fachleute die Prüfung durchführen?

14.04.2010
07:38
Die Falschen durch die Stadt getrieben
von Beule | #2

Was haben die Derivate mit der Frage nach Einsparungen im Bereich der Feuerwehr zu tun? Der OB war nicht großzügig, sondern der OB und der Rat sowie die Bezirksregierung haben sich den Einschätzungen zweier Rechtsgutachten gebeugt. Beide Gutachten besagten, dass es keine hinreichende Aussicht auf Erfolg gibt, die Beträge bei Frau Grehling einzuklagen.
Und der OB ist keine Gurke. Menschen als Gurken zu bezeichnen, ist eine Beleidigung. Aber leider greift die Unsitte, Politiker (damit ist nicht die Kritik gemeint) als Person persönlich zu verunglimpfen und herabzusetzen, immer mehr um sich. Ein Zeichen unserer Zeit.

14.04.2010
07:13
Die Falschen durch die Stadt getrieben
von uranus60 | #1

Das ist wirklich ein Hohn des noch amtierenden (nochn Bier Ober-)Bürgermeisters. Die Feuerwehr soll 18% einsparen. Als es um wirklich große Beträge ging (Derivategeschäfte) war der (Ober-) Bürgermeister sehr großzügig. Wie kann eine solche CDU-Gurke in so einer kurzen Zeit so viel Unsinn verzapfen?

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