Die Betriebskosten-Lüge
11.12.2009 | 17:16 Uhr 2009-12-11T17:16:00+0100802 344 Euro Betriebskosten mehr - Jahr für Jahr für Jahr für Jahr. Eine Unsumme, für die die Bürger der Stadt schmerzlich werden bluten müssen.
Sämtliche Sparbemühungen bei Kulturzentren, Büchereien, Musikschule, Ballett oder auch bei der künftigen Stärke des Philharmonischen Orchesters wirken im Verhältnis zu diesem Mega-Betrag geradezu niedlich.
Das Kunstquartier Hagen - so schick es als regionaler Imagefaktor auch sein mag - droht die Menschen dieser Stadt finanziell zu erdrosseln. Was im Vorfeld längst zu erahnen war, wird jetzt Realität. Sämtliche Bemühungen, größere Akzeptanz und sogar ein Stück Stolz für das Vorzeigeprojekt in den Köpfen der Hagener zu etablieren, werden auf einen Schlag in hohem Maße gefährdet.
Gegen politische Widerstände wurde hier ein Objekt realisiert, das sich Hagen trotz allerbesten Willens von Beginn an nie wirklich leisten konnte. Die sich jetzt auftürmende Betriebskosten-Lüge wirkt geradezu symptomatisch für Hagens Weg in die Finanzkatastrophe.
Traditionell verbietet es sich bekanntlich, in Kreisen der Stadtverwaltung die Frage nach Verantwortlichkeiten zu stellen. Nach der jüngsten Derivate-Erfahrung wird sich bestimmt auch in diesem Fall wieder eine wohlbezahlte Kanzlei finden, die den Stadtrat ausdrücklich davor warnt, potenzielle Schuldige ans Licht der Öffentlichkeit zu zerren und zur Verantwortung zu ziehen. Da braucht sich niemand mehr zu wundern, wenn die Bürger sich abwenden.
16:24
Glaubst Du die Hagener Verwaltung kann überhaupt rechnen ?
Ich glaube es nicht.
Das sind Politische Entscheidungen von Gruppen die den Schmierfinken nahe standen oder heute dadurch Vorteile haben.
Sprich Bilder besitzen die durch den Bau im Wert gestiegen sind
15:48
Wurde schön gerechnet für die Genehmigung?
03:34
Dafür sollte man den SPD Wahllügner Demnitz steinigen, leider traut sich das keiner, solche Ratten sind das letzte was Hagen brauchte !
03:24
Dieses Schmierenmuseum hätte nie gebaut werden dürfen, das war reine Geldvernichtung und Betrug am Bürger
03:23
Da hackt halrt eine Krähe der anderen kein Auge aus, werden wohl sehr viele Dreck am Stecken haben
10:30
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
18:00
Traditionell verbietet es sich bekanntlich, in Kreisen der Stadtverwaltung die Frage nach Verantwortlichkeiten zu stellen. Nach der jüngsten Derivate-Erfahrung wird sich bestimmt auch in diesem Fall wieder eine wohlbezahlte Kanzlei finden, die den Stadtrat ausdrücklich davor warnt, potenzielle Schuldige ans Licht der Öffentlichkeit zu zerren und zur Verantwortung zu ziehen. Da braucht sich niemand mehr zu wundern, wenn die Bürger sich abwenden.
hagen hat sich dieses Kunstquartier leisten können.
Grothe hätte sich mit den Planern abstimmen sollen!
heutzutage gibt es genügend Möglichkeiten Energie selbst herzustellen.
Sei es über Sonnenkollektoren oder Erdwärme.
Wenn die Hagener Bauabteilung keine gescheiten haustechniker hat, dann ist das schon traurig.
Hallo in wessen Varantwortungsbereich sind Planung und Bauleitung noch einmal gefallen?
Jeder Fachhandwerker aus jedem Gewerk hat Planer und Bauleitung auf mögliche Planungsfehler hinzuweisen!
Wie war das noch mal mit der VOB?
Mathias Ziegner
Gruss vom Main an die Volme
00:27
oh ja, Grad im Osthausmuseum sitzen im Bereich Verwaltung, Leute, die von tuten und blasen keine Ahnung haben...Aber so ist das bei der Stadt, dass ist das Jeansprinzip! Die meisten Nieten sitzen an den höchsten Stellen!
13:34
Für mich statt (Zitat) Mega-Betrag besser Mega-Betrug!!
Und Herr Grothe wieder einmal mittendrin statt nur dabei.
Interessieren würde mich jetzt aber vor allem: Nach den jüngst genannten sowieso schon höchst illusorischen Besucherzahlen, die nötig wären, die Unkosten zu tragen - wie sieht das denn jetzt aus?
- Und müssen wir jetzt weitere Busparkplätze bauen?
- Shuttle-Busse zum Flugplatz Dortmund, oder besser gleich einen eigenen?
- A 46 bis zum Museum erweitern?
Wenn ich geahnt hätte, wie weit man mit Mathe-sechs-setzen bei der Stadt kommen kann...
23:27
Wie schon vor Jahr und Tag hier geschrieben wurde: Kunst und Theater sorgen dafür, dass es in Hagen nichts anderes mehr an Kultur gibt. Alles andere wird eingespart, um diesen Molock am Laufen zu halten. Auch dann noch, wenn sich die Zehntausende Kunstfreunde aus der ganzen Welt, die nach Hagen pilgern, sich endlich satt gesehen haben. Also spätestens ab 2011. Und jeder Politiker in Hagen, auch Herr Dehm, wird sich um eine Rolle im Stück Des Kaisers neue Kleider balgen. Dabeisein ist alles!