Dicke Luft wegen Feinstaub in Hagen
25.11.2011 | 17:41 Uhr 2011-11-25T17:41:00+0100
Hagen.Die seit mehr als zwei Wochen anhaltende Wetterlage hat die Feinstaubbelastung ansteigen lassen. In den vergangenen 20 Tagen wurde der Grenzwert an der Messstation am Graf-von-Galen-Ring von 50 Mikrogramm pro Quadratmeter Luft zwölf Mal zum Teil deutlich überschritten.
Die Einrichtung einer Umweltzone, wie sie für Hagen zu Beginn des kommenden Jahres vorgesehen ist, hätte an der Belastung bei einer solchen lang andauernden Wetterlage kaum etwas geändert, sagt Eberhard Jacobs, Sprecher des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (Lanuv). „In Städten, in denen es bereits Umweltzonen gibt, wird der Grenzwert auch überschritten. Bei solchen Wetterlagen kann eine Umweltzone allein nichts ausrichten.“
Verantwortlich hierfür ist ein mangelnder Luftaustausch durch weitgehende Windstille in Verbindung mit einer sogenannten Inversionswetterlage, die seit mehr als zwei Wochen anhält. Bei einer Inversionswetterlage liegen kalte Luftschichten in Bodennähe unter einer wärmeren Luftdecke in der Höhe.
Am Wochenende entspannt Wind die Lage
Gerade feinste Bestandteile des Feinstaubs gelten als gesundheitsschädlich. Über Auto- und Industrieabgase, aber auch über Ruß aus Kaminen gelangen die kleinsten Teilchen in die Luft. Als gesundheitlich bedenklich gelten insbesondere die kleinsten Feinstaubpartikel, weil sie tief in Atemwege vordringen können. Abhängig davon, wie lange und in welcher Konzentration die Partikel eingeatmet werden, können Atemwege und Kreislauf leiden. „Menschen, die ohnehin unter einer Atemwegserkrankung leiden, könnten daher in den letzten Tagen Probleme verspürt haben“, sagt Lanuv-Sprecher Jacobs. Am Wochenende wird wegen zunehmendem Wind mit einer Entspannung der Lage gerechnet.
22:10
Das Obst ist doch alles Bio. Die Kamine rauchen um die Wette - und das nicht nur in der ehemaligen Zwieback-Stadt. In knapp vier Wochen knallt es wieder am Himmel und die Zuschauer draußen erfreuen sich an dem einmaligen Duft, dem sich nicht verziehenden Nebel usw. Muss das erst Sylvester hier so aussehen wie in Chinesischen Großstädten (Dunstglocke und Co.)?
Es gab damals schon SMOG-Warnungen und Fahrverbote, hat aber nichts geholfen. Als der Papst 2005 in Deutschland war bzw. beim Besuch des US-Präsidenten wurden aus Sicherheitsgründen tagelang Straßen abgeriegelt. Die Luft hat sich dort übrigens während dieser Zeit nicht verbessert!
17:06
Angesichts der Verkaufsstände für Obst und Gemüse der Lebensmittelhändler am Graf-von-Galen-Ring/Körnerstr., die auf dem Gehweg aufgestellt sind, müsste die Luft dort ausgezeichnet und so gut wie gar nicht belastet sein.
Die Rangierdieselloks der DB in Altenhagen und Vorhalle pusten insbesondere beim Anfahren raus, was nur geht - da wird einem wirklich schwarz vor Augen Sollte man sich mal anschauen! Aber sie tragen anscheinend nicht zur Feinstaubbelastung bei......
Vielleicht könnte bereits eine sinnvolle Ampelschaltung am G-v-G-Ring zu einer Feinstaubentlastung beitragen, aber das wäre vermutlich zu einfach......
Die alten Dieselloks pusten so große Rußpartikel aus, das diese per Definition nicht zum Feinstaub gezählt werden. Grundsätzlich gilt: Je größer und sichtbarer die Partikel desto weniger Feinstaub, gefährlich wird es erst, wenn moderne Verbrennungsmotoren so feine unsichtbare Patikel ausstoßen, das diese tatsächlich in die feinsten Lungenbläschen (allein schon von der Größe!) eindingen können.
Da aber die "schmutzigen" alten Diesel eben schwarzen Qualm ausstoßen, glaubt man das die modernen "sauberen" Diesel umweltfreundlich sind. Das ist ein Trugbild, wie soviele denen wir anheimfallen...
17:00
Da wird an einer, zwei Stellen gemessen, und zieht daraus Rückschlüße. Trotz Sperrungen nimmt die Belastung zu. Das die Experten nicht der Grundrechenarten mächtig sind, sondern nur Paragrafendiener, wird garnicht in Betracht gezogen. Jede Umleitung bedeutet mehr Fahrstrecke, damit auch mehr Ausstoß= Mehrbelastung. Viel schlimmer, die Bahnhofshinterfahrung zieht mehr Verkehr an. Der Güterzugverkehr, der wird komplett auf der gesamten Strecke eingestellt.Kann auch nie wieder aktiviert werden. Das für 500m Strasse. Eine Politik die mit der Bahn im Pack allen sehr ins Augenblicke Konzept passt. Ohne Weitsicht, alles nur auf Strassentransport zu legen wird in Hagen nochmal einen Schwung in den Werten nach oben geben. Rote Plaketten, sind doch ein Auslaufmodell. Fahrzeuge halten nicht ewig. In ein paar Jahren haben alle GRÜN. Was dann? Mit Sicherheit steigen dann die Werte wegen der Verkehrspolitik, besonders auf dem Umleitungsstrecken enorm an..
15:10
mehr brauch man zu dem Thema eigentlich nicht zu schreiben. Die Handwerker und kleineren Busunternehmer ohne grüne Plakette tun mir jetzt schon Leid, von der grünvereuchten SPD-Politik enteignet zu werden. Dabei sind die Quellen vom Feinstaub meist im nächstbesten Kamin oder auch in der Heizungsanlage der Stadtverwaltung und sonst wo zu finden. Aber man muss ja einen schuldigen benennen und abzocken.
Ein LKW-Konzept, was LÜCKENLOS wäre, würde mehr Sinn machen.
aber:
-nicht mal auf der Autobahn gibt es Vorwegweiser z.B. zum Lennetal
-folgende Straßen sind Schlupflöcher, da SCHILDER fehlen:
Boeler Straße, Alexanderstraße, Fleyer Straße, A46-Zubringer von Feithstraße auffahrend, Lützowstraße, Haldener Straße, Eppenhauser Straße-Remberg.
Da fahrenv jetzt auf ihren Zwangsumwegen immer mehr LKW her, weiter runter zum Landgericht oder Markt. Da wundert sich noch jemand?
Bei der Wetterlage kommt der Feinstaub teils westlich vom Rhein, teils auch von brachliegenden Feldern, die Umweltzone wird nichts bringen, die Überschreitungen werden auf konstant ZUFÄLLIGEM Niveau je nach Wetterlage bleiben.
Wenn man wirklich an einer Verbesserung interessiert wäre, würde man Ampelschaltungen optimieren und den Nahverkehr ausbauen statt zu kürzen. Aber das Museum braucht ja diese Gelder, die dem Bürger ohne Auto abends ans Heim fesseln.
14:48
Ich wundere mich immer wieder über die Diskussion um die Feinstaubbelastung am Hbf.
Das trotz der hohen Werte, der Gemüsehändler an der Ecke zur Körnerstrasse seine Waren draussen stehen hat und wahrscheinlich alles unbedenklich ist. Das Ordnunsgamt scheint um den Laden einen großen Bogen zu machen. Hunde, die nicht angeleint sind betrachtet man wohl als größeres Übel !
13:14
wann werden denn mal die filter der müllverbrennungsanlage auf den neuesten stand gebracht? bei ostwind zieht der ganze dreck aus dem schornstein in die innenstadt. ursache und wirkung nennt man so etwas gewöhnlich...
00:54
Schon mal auf die Umweltplaketten der Busse geachtet? Jeder Stinker fährt fast grün. Busse die ein vielfaches sinnvoller transportieren als private Viel-Diesel-Verbraucher und Sinnlos-PS-Fahrer tragen oftmals nur rote Plaketten.
Möge da jeder seinen Teil denken.
23:02
Ich muss immer wieder schmunzeln, wenn ich über die Feinstaubbelastung in Hagen, besonders auf dem Graf-von-Galen-Ring lese, während in anderen Stadtteilen die Schornsteine um die Wette qualmen, seitdem es ja scheinbar unheimlich ökologisch ist, Holz Klafterweise zu verfeuern. Wenn dann zwischendurch noch ein bisschen Abfall mitverbrannt wird, was solls, merkt doch niemand. Vielleicht machen sich unsere verantwortungsbewussten Politiker, die ja u.a. Schaden von unserem Land und vom Volk abwenden wollen, einmal Gedanken darüber, wie man den qualmenden Schornsteinen bzw. dessen Nutzern beikommt. Anschließend kann man sich ja immer noch Gedanken über die Feinstaubbelastung am Graf-von-Galen-Ring machen.
22:17
Ich habe solche Angst, weil mir irgendwelche Pseudowissenschaftler seit einigen Jahren sagen, dass mich Feinstaub umbringt.
Mein Gott, welche Sau wird da immer wieder durch das Dorf getrieben?
Wissenschaftler haben schon vor Jahren gemessen, dass die Feinstaubbelastung in Katholischen Kirchen durch Weihrauch immens höher ist, als auf der Straße. Es gibt Städte in Asien, da kommt es zu hundertfach höheren Konzentrationen. Aber die Menschen dort sterben eher an Hunger. Nun las ich, dass die Wissenschaftler jetzt den Mikrostaub erfunden haben. Das ist Feinstaub, der noch feiner ist. Jedes Steak vom Grill ist tausendmal mehr belastet.
Wann endlich kümmern sich diese Panikmacher um die echten Probleme?
Schauen Sie sich bitte einmal den Dreck in der Innenstadt an, besonders am Bahnhof. Das atme ich zwar nicht ein, es macht mich aber kränker, als der Feinstaub, weil meine Seele leidet. Tut doch mal was für unsere Augen: Macht die Innenstädte schöner, zwingt die Eigentümer der Innenstadt, die Häuser zu streichen und die Bürgerstiege sauber zu halten. Das macht gesund, denn ist der Geist gesund, ist es auch der Körper.