DGB: Jetzt ist Schluss mit noch mehr Arbeit!
30.04.2008 | 17:38 Uhr 2008-04-30T17:38:00+0200Jochen Marquardt ist zufrieden. Bis hierhin. Der Hagener DGB-Chef weiß aber auch, dass es für die Gewerkschaften in Zukunft viel zu tun gibt. Am Tag der Arbeit, soll damit begonnen werden.
„Wir hatten Anfang des Jahres viele Tarifauseinandersetzungen”, sagt Marquardt. „Mit guten Abschlüssen beim Stahl, beim Öffentlichen Dienst und in der Chemie”. Diese Ergebnisse verdanke man auch der Kampfbereitschaft der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Ausruhen will sich der DGB darauf nicht. „Wir haben zwei große Baustellen: den Einzelhandel und die Post”, so Marquardt. „Und dann steht im das Wahljahr 2009 an.” Da wolle man als DGB Themen besetzen, um die Politik in die Pflicht zu nehmen. Ganz lokal macht der DGB gemeinsame Sache mit den Kirchen für eine „sozial gerechte Stadt Hagen”. Das wird sich auch beim Tag der Arbeit niederschlagen. Nach der Andacht in der Johannis-Kirche (9.45 Uhr) wird es eine Gesprächsrunde an der Muschel im Volkspark geben. „Wir haben kein Problem zwischen Jung und Alt, sondern zwischen Arm und Reich”, betont Marquardt. Diesbezüglich seien auch die Unternehmen in der Pflicht: „Wenn sich Unternehmer verantwortlich für die Gesellschaft fühlen, sollen sie auch mitzahlen und ordentliche Arbeitsplätze anbieten”, so Marquardt – „Gute Arbeit muss drin sein”.
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