Deutsche Bank wächst in Hagen

Hagen..  Bundesweit ist die Deutsche Bank derzeit in den Schlagzeilen. Das Kreditinstitut ringt um die künftige Strategie und die Zukunft des Tochterunternehmens Postbank, über dessen Verkauf diskutiert wird.

In Hagen, wo gerade drei Millionen Euro in die Modernisierung der Filiale in der Bahnhofstraße investiert werden (unserer Zeitung berichtet), blickt man indes optimistisch zumindest auf das abgelaufene Geschäftsjahr 2014.

„Wir haben unsere Marktposition in Hagen und im Marktgebiet Hagen/Sauerland auf hohem Niveau behauptet und weiter ausgebaut“, sagte Monika Spielmann, Marktgebietsleiterin Privatkunden, die mit Uwe Kettelhack, Marktgebietsleiter Firmenkunden, die Zahlen der Deutschen Bank Hagen vorstellte.

36 000 Kunden in Hagen

2014 sei für das Privat- und Firmenkundengeschäft der Deutschen Bank in Hagen ein Jahr soliden Wachstums gewesen. Das Geschäftsvolumen, also die Summe aller Einlagen, Investments und Kredite, sei im vergangenen Jahr im Marktgebiet Hagen/Sauerland um 4,3 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro und im Stadtgebiet Hagen sogar um 7,5 Prozent auf insgesamt 1,6 Milliarden Euro gestiegen – das seien jeweils neue Höchststände.

Das Einlagenvolumen verzeichnete im Marktgebiet einen Zuwachs von 8,9 Prozent und überstieg damit erstmals die Marke von 1 Milliarde Euro. Im Stadtgebiet belief es sich auf rund 483 Millionen Euro, ein Plus von 8,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Das Baufinanzierungsvolumen sei im Marktgebiet auf rund 887 Millionen Euro gewachsen, 1,1 Prozent mehr als im Vorjahr. In Hagen waren es 366 Millionen Euro, ein Plus von 2 Prozent.

Zum Jahresende 2014 betreute die Deutsche Bank mit ihren 140 Mitarbeitern im Marktgebiet rund 104 000 Privat- und Firmenkunden, davon 36 000 allein im Stadtgebiet Hagen.