Deutsch-russischer Freundeskreis stellt aus

Michael Lehr, Filialleiter der Sparda-Bank am Ebertplatz, und Hans-Werner Engel, Vorstandsvorsitzender des Freundeskreises Hagen-Smolensk.
Michael Lehr, Filialleiter der Sparda-Bank am Ebertplatz, und Hans-Werner Engel, Vorstandsvorsitzender des Freundeskreises Hagen-Smolensk.
Foto: WP

Hagen.. Kunden der Sparda-Bank am Friedrich-Ebert-Platz können seit Anfang dieser Woche nicht nur Geld abheben oder sich beraten lassen, sondern auch eine kleine Kunstausstellung vom Freundeskreis Hagen-Smolensk besichtigen. Michael Lehr, Filialleiter der Bank und gleichzeitig Schatzmeister des Freundeskreises, machte sich für die Ausstellung der „Veranstaltungsplakate deutsch-russischer Kunstprojekte“ im eigenen Haus stark. Die Idee entstand im Rahmen der Feierlichkeiten zum 30-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Hagen und Smolensk.

Kunden wie kunstinteressierte Hagener können sich auf den Plakaten einen Eindruck der deutsch-russischen Freundschaft und verschiedener Projekte des Kreises, der in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen feiert, verschaffen.

„Uns ist der kulturelle Austausch mit Smolensk wichtig“

Dargestellt sind unter anderem Theatervorführungen, Musik- und Jugendprojekte oder auch Werke einzelner Künstler aus Hagen, die in Smolensk ihr Programm vorstellen durften. „Wir sind der Sparda-Bank dankbar dafür, dass wir die Plakate hier ausstellen dürfen“, sagt Hans-Werner Engel, Vorstandsvorsitzender des Freundeskreises.

Für den Filialleiter der Sparda-Bank eine Selbstverständlichkeit: „Wir fühlen uns auch sozial und kulturell für die Menschen in der Region verantwortlich. Mit dieser Ausstellung haben wir die Möglichkeit, die Städtepartnerschaft zu präsentieren und die Hagener teilhaben zu lassen.“

Für Michel Lehr ist zudem wichtig, die russische Kultur nach Hagen zu holen, und gleichzeitig deutsche Kunstprojekte in Smolensk zu präsentieren. Rund 20 Plakate hängen bis zum 22. Juni in der Bank aus. „Ich denke, rund zehn Prozent unserer Arbeit ist auf den Plakaten zu erkennen“, erzählt Engel, „uns ist der kulturelle Austausch mit Smolensk wichtig.“ Zurzeit gehören dem Verein 60 Mitglieder aus der Volmestadt und zwölf Smolensker an.