Das Jahr 2015: Gewinner und Verlierer in Südwestfalen

Gerd Bollermann kündigt seinen Abschied an. Ende August geht der Arnsberger Regierungspräsident in den Ruhestand. Mit 66 Jahren wird er mehr Zeit für sein Hobby haben.
Gerd Bollermann kündigt seinen Abschied an. Ende August geht der Arnsberger Regierungspräsident in den Ruhestand. Mit 66 Jahren wird er mehr Zeit für sein Hobby haben.
Foto: WP Michael Kleinrensing
Was wir bereits wissen
Wie lief das Jahr 2015 in Südwestfalen? Es gab gute Zeiten, es gab schlechte Zeiten. Wir blicken zurück auf Gewinner und Verlierer in der Region.

Südwestfalen.. Das Jahr 2015 in Südwestfalen war aufregend für einige Menschen, Prominente, Politiker, Vereine und Organisationen. Der Arnsberger Regierungspräsident Georg Bollermann wurde von Innenminister Jäger (SPD) vorzeitig in den Ruhestand geschickt. Beate Löhr aus Wetter wurde mit einem Hauptgewinn überrascht, an den sie selbst nicht mehr geglaubt hatte. Mitte August übernahm sie die Leitung des Sozialkaufhauses in Wetter.

Mendens Bürgermeister muss gehen

Machtwechsel gab es bei den Kommunalwahlen in vielen Rathäusern. Einer, der gehen musste, war Volker Fleige (SPD), seit 2009 amtierender Bürgermeister in Menden.

Die Jäger im Land schossen sich auf Umweltminister Johannes Remmel ein, im Kampf gegen das neue Jagdgesetz in NRW. Weiter für Schlagzeilen sorgte das Wisent-Projekt in Wittgenstein. Noch ist das letzte Wort nicht gesprochen.

Drei Monate lang standen im Sommer alle Räder auf der "Geisterbaustelle" der A44 zwischen Werl und Soest still. Ein Skandal! Erst im September kam wieder Leben in Deutschlands peinlichste Dauerbaustelle.

Alptraum für Pfarrer Hammerschmidt

Für Pfarrer Michael Hammerschmidt ist kein Ende seiner Leiden in Sicht. Seit mehr als 14 Jahren wird der Geistliche aus Freienohl von einer Stalkerin (72) verfolgt. Das Landgericht in Arnsberg sprach sie im Dezember wegen Schuldunfähigkeit frei. Für den Pastor geht der Alptraum wohl auch in 2016 weiter.

Gewinner und Verlierer in Südwestfalen: