Das ist das Hagener Team für die Streetbob-WM

Das Streetbob-Team Hagen.
Das Streetbob-Team Hagen.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Die erste große Hürde ist geschafft: Der „Best-Carwash-Streetbob“, mit dem das Team für Hagen am 6. September bei der von der WP veranstalteten Streetbob-WM in Winterberg die Stadt vertreten wird, hat die technische Abnahme geschafft. Wir stellen hier das ganze Team vor.

Hagen.. Die erste große Hürde ist geschafft: Der „Best-Carwash-Streetbob“, mit dem unser Team für Hagen am 6. September bei der von unserer Zeitung veranstalteten Streetbob-WM in Winterberg die Stadt vertreten wird, hat die technische Abnahme geschafft.

Der Sachverständige Rainer Gruß hat das Gefährt, an dem das Team rund um Kapitän David Röllecke seit Wochen arbeitet, ganz genau unter die Lupe genommen. Sein Ergebnis: „Alles ist in Ordnung. Hier ist echt gute Arbeit geleistet worden.“

Zur Erinnerung: Von unserer Zeitung hat die Mannschaft zwar den Bausatz zur Verfügung gestellt bekommen, aber zusammen bauen muss man ihn selbst. Und sich Gedanken machen, wie man den Bob mit zulässigen Mitteln noch ein bisschen schneller machen kann. In der Werkstatt der Firma Urban an der Delsterner Straße hat das Team dankenswerterweise Unterschlupf gefunden. Hier wird fleißig gebastelt und gewerkelt.

Jetzt wird an der Optik gefeilt

Im September wird das Team des Hagener „Best Carwash Bob“ dann gegen andere Teams aus Südwestfale das Rennen in Winterberg bestreiten. Und zwar sozusagen als Auftakt für die „echte“ Bob-Weltmeisterschaft, die im Februar im Sauerland stattfinden wird.

Related content Hagen war nun eine der letzten Stationen des Sachverständigen Rainer Gruß. Er hatte zuvor in ganz Südwestfalen die Streetbobs technisch überprüft. Sein Fazit: „Die Hagener sind schon ganz schön weit.“ Aber natürlich lässt unser Team nicht nach. Denn noch sieht der Hagener Bob etwas nackt aus. Doch das wird sich ändern – radikal ändern. „Wir werden noch nichts verraten, aber wir haben uns optisch noch eine ganze Menge ausgedacht“, sagt Felix Scheene. „Unser Hagener Bob wird auch optisch ein richtiger Hingucker.“ Und bald soll er auch zu den ersten Trainingsfahrten eingesetzt werden.

Ein Pilot, Felix Urban, und ein Co-Pilot, Patrick Stein, werden am Ende in Winter­berg den Berg hinunterfahren. Doch hinter dem Team stecken viel mehr Akteure. Die gesamte Mannschaft stellen wir heute vor:

Übersicht der Piloten

Felix Urban: (28) Unternehmer und Chef-Pilot im Streetbob-Team. Mit seinem holländischen Akzent leitet er zusammen mit seinem Onkel und seinem Vater den Familienbetrieb „Urban Metallverarbeitung“. Hobbys: Crossfit, Motorrad und Fahrrad fahren. Die Motivation: „Ein Hauch von Wahnsinn und die Lust an der Geschwindigkeit treiben mich.“


Patrick Stein:
(27) Beruf: Industriemeister und Co-Pilot im Streetbob-Team. Hobbys: Torwart beim SC Berchum Garenfeld. Die Motivation: „Ich habe sowas noch nie gemacht und es hat Potenzial, geil zu werden.“

Der Team-Kapitän

David Rölleke (31) Beamter und Team-Captain. Hobbys: Familie, Joggen, Basketball, Haus und Reisen. Verheiratet mit Sandra, Vater von Emily. Die Motivation: „Ich möchte diese einzigartige Gelegenheit nutzen und Weltmeister werden. Ich finde die Aktion von der WP einfach klasse.“

Techniker und Motivatoren:

Ramona Falke: (35) Lehrerin an einer Hagener Gesamtschule (Biologie und Geschichte), Hobbys: Laufen, Inline-Skating und Badminton. Die Motivation: „Ich mache mit, weil der Spaßfaktor hoch ist. Mein Motto: Mittendrin, statt nur dabei!“


Fabian Keim:(26) Justizvollzugsbeamter. Hobbies: Fitness, Motorrad, Auto fahren, Freunde. Die Motivation: „Ich wollte immer schon eine Seifenkiste bauen und freue mich, die Stadt Hagen vertreten zu können.“


Sandra Rölleke:
(34): Beamtin. Hobbys: Meine Familie, Lachen, schöne Musik und Reisen. Verheiratet mit David Rölleke, Mutter von Emily. Die Motivation: „2014 war bislang ein tolles Jahr, meine Tochter wurde geboren und eine Weltmeisterschaft wäre ein super Abschluss. Ich werde das Team mental unterstützen.“


Felix Scheene: (39) Vater von zwei Töchtern (11 und 13) Jahre Beruf: Justizvollzugsbeamter Hobby: Basketball. Die Motivation: „Da sich in meinem Fall eine Karriere als Basketballprofi aufgrund mangelnder Körpergröße, fehlender Sportlichkeit und ausgeprägter Talentfreiheit nicht unbedingt aufdrängt, bin ich froh, als Mitglied des „BestCarwash-Streetbob-Teams“ meine Wahlheimatstadt doch noch auf sportlich höchstem Niveau vertreten zu dürfen.“


Mirko Franke: (33) Beruf: Geschäftsführender Gesellschafter bei Best Car Wash Hagen. Hobbys: Joggen und Laufen, Familie, meine Tochter und gutes Essen. Verheiratet. Die Motivation: „Die Stadt Hagen und das Bob-Team als regionaler Werbeträger in Winterberg zu vertreten.“


Daniel Fottner: (27) Beruf: CNC Schleifer. Hobbys: Fußball, Feiern und Freunde treffen. Ist für den Durst verantwortlich. Die Motivation: „Ich als stolzer Hasper Einwohner möchte Weltmeister werden.“


Waldemar (Waldi) Fröhlich: (50) Beruf: Elektroingenieur., Mitschüler von Oberbürgermeister Erik O. Schulz. Hobbys: Garten, Technik, Joggen. Motivation zur WM: „Bin zurzeit auf den Hund gekommen. Habe einen acht Monate alten und verfressenen Schäferhund-Mix-Welpen.“ Die Motivation: „Die Freude an nicht-motorbetriebenen Fahrzeugen und Geräten. Habe bis heute keinen motorbetriebenen Rasenmäher. Außerdem freue ich mich, mit 50 Jahren vielleicht Weltmeister zu werden.“

Die Glücksbringerin

Emily Rölleke: Am 28. März 2014 geboren, wird als Glücksbringer mitreisen. Hobbys: Schlafen, Essen, Schreien, Mama und Papa. Beruf: in Arbeit. Motivation zur WM: „Da ich im Weltmeisterjahr geboren bin, möchte ich auch in meinem Geburtsjahr Weltmeister werden.“

Das Maskottchen

Flip: Alter: unbekannt, ist dem Team zugelaufen. Wohnort: neben der Best Car Wash Waschstraße, Größe: 2,20 Meter, Gewicht 90 Kilogramm Muskeln und zuviel Winterfell. Beruf: Mitarbeitermotivator, Anheizer, Maskottchen von Best Car Wash. Hobbys: In der Waschstraße duschen, Mitarbeiter ärgern, Fahrzeuge reinigen, Wasserdüsen verstopfen, Gewichtheben im TV sehen. Zitat: „Schließlich muss ich ein gutes und sportliches Vorbild für das Streetbob Team sein.“

Alles in allem: Ein starkes Team. Wir drücken die Daumen!