Das Bodenpersonal brauche ich nicht

ZGlaube weder an irgendwelche Götter noch an sonstigen Hokuspokus, den sich Menschen aus verschiedenen Gründen ausgedacht haben. Logischerweise tritt man dann aus.

ZBin und bleibe gläubig, egal ob ich einen aktiven Beitrag zahle oder nicht. Wenn Glaube nur durch Mitgliederzahlen funktioniert, stimmt was nicht. Außerdem sind die Kirchen reich genug.

ZIch bin ausgetreten, weil ich nach meiner betrieblichen Kündigung von meiner Abfindung noch ca. 8000 Euro Kirchensteuern bezahlen musste. Ich sah das als nicht in Ordnung an. Mit dem gesparten Beitrag unterstütze ich meine beiden Kinder, die studieren.

ZIch glaube an Gott, aber das Bodenpersonal, das an meinen Geldbeutel will, brauche ich nicht.

ZAn Gott glauben heißt auch sein Werk fördern und sich solidarisch zeigen mit anderen. Die Kirchensteuer wird oft falsch verstanden, ist aber ein wichtiger Beitrag eines Gläubigen an die Gemeinschaft.

ZIn schwierigen Zeiten suchen Menschen immer eine Zuflucht. Die Kirchen haben es aber versäumt, diese zu stellen.

ZIch bin 2012 in die Alt-Katholische Kirche gewechselt, da ich nach einem turbulenten und aufregenden Glaubensweg eine neue, geistige Heimat gesucht habe. Für mich ist ein gemeinschaftliches Glaubensleben wichtig. Eine kirchliche Gemeinschaft kann tragen und helfen, wenn man in Not ist.

ZJeder hat das Recht, Mitglied einer Glaubensgemeinschaft zu sein oder nicht. Für den Austritt sollte ich dann aber nicht vorgeschobene Argumente benutzen, sondern offen sagen, dass mir die Kirchensteuer stinkt.

ZIch denke, dass wir alle einen Halt im Leben suchen und brauchen, deshalb würde ich nie aus der Kirche austreten.