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Handyfim-Festival

clip:2 geht in die zweite Runde

02.06.2009 | 18:03 Uhr

Das Hagener Handyfilmfestival clip:2 geht in die zweite Runde. Ab 17. August können Beiträge zum großen Themenkomplex „Hagen dreht ab — Geschichten... Gesichter... Augenblicke...” eingereicht werden. Die Vorbereitungen seitens der Veranstalter laufen bereits auf Hochtouren.

Info
HINTERGRUND
  • Die Beiträge können auf der Festivalseite www.clip2-filmfestival.de hochgeladen werden. Auf dieser Seite findet auch die Publikumsabstimmung statt. Zudem sind dort auch die Regeln detailiert erläutert.
  • Neben dem Fachbereich Jugend und Soziales der Stadt Hagen sind das Kino Babylon, das Christian-Rohlfs-Gymnasium (Schülervertretung), das Emil-Schumacher-Museum, die Evangelische Schülerinnen- und Schülerarbeit in Westfalen (eSW), die Falken, das Rahel-Varnhagen-Kolleg und die Westfälische Rundschau im Veranstalterkreis.

„Wir haben die Schulen bereits besucht und die Lehrer postalisch angeschrieben”, sagt Anke Kaemper vom Fachbereich Jugend und Soziales. „Jetzt hoffen wir, dass die ersten Projekte starten, damit wir wieder möglichst viele Beiträge bekommen.” Angesprochen sind Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 24 Jahren aus Hagen und Umgebung. „Wir haben den Einzugsbreich etwas erweitert, damit Schüler die nicht aus Hagen kommen, aber hier zur Schule gehen, auch die Möglichkeit haben teilzunehmen”, so Kaemper.

Gefragt sind zweiminütige Handyfilme von Schulklassem, AG'en oder Einzelpersonen, die sich mit Hagen, ihrer Situation in dieser Stadt, ihren Hoffnungen, Wünschen oder Ängsten auseinandersetzen. Willkommen ist Lustiges, Ernstes, Skurriles oder Tragisches. Hauptsache der Bezug zu Hagen besteht.

Abschlussfest im

Schumacher-Museum

Die durchweg gelungenen Beiträge der ersten Auflage im vergangenen Jahr haben die Veranstalter ermutigt, eine zweite Runde „auf die Beine zu stellen”. Ausgangspunkt des Festivals war ursprünglich ein weniger erfreulicher Trend an Schulen, das sogenannte „Happy Slapping”, wo Gewalt und Erniedrigung unter Schülern gefilmt und publiziert wird. Mit dem Festival möchten die Veranstalter diesem Trend entgegentreten.

Eine Jury wird die besten drei Beiträge auswählen. Auf die Sieger warten 500 Euro (vom Rahel-Varnhagen-Kolleg) für den ersten Platz, 300 Euro (vom Gesamtstädtischen Kinder- und Jugendrat) für den zweiten Rang und 100 Euro (von der Schülervertretung des Christian-Rohlfs-Gymnasiums) für den drittbesten Film. „Schön ist, dass gleich zwei Schüler- und Jugendinstitutionen sich beteiligen”, so Kaemper. Die Westfälische Rundschau stiftet zudem einen Publikumspreis. Auf der Festivalseite im Internet kann über die eingegangenen Beiträge abgestimmt werden.

Der Bewerbungszeitraum läuft am 25. Oktober aus. Das Abschlussfest mit großer Siegerehrung wird in diesem Jahr am 20. November, ab 19 Uhr im Eingangsbereich des bis dahin neu eröffneten Emil-Schumacher-Museums stattfinden.

Björn Josten

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