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Claus Optenhöfel macht sich auf den Weg

03.11.2008 | 18:53 Uhr
Claus Optenhöfel macht sich auf den Weg

Breckerfeld. Die katholische St. Jakobus-Gemeinde hat wieder einen eigenen Pastor vor Ort.

Beim festlichen Gottesdienst am Sonntagnachmittag führte Pfarrer Volker Ziegenhagen den neuen Kollegen Claus Optenhöfel in sein Amt ein - fast auf den Tag genau fünf Jahre, nachdem er selbst an jener Position stand.

„Für mich war es hier eine sehr schöne Zeit”, sagte Ziegenhagen in der zum Bersten gefüllten Kirche, „und ich bin besonders froh, dass ein junger Kollege kommt, die Arbeit in der Gemeinde fortzusetzen.” Denn Ziegenhagen selbst ist inzwischen als Pfarrer der Großgemeinde Christus König immer noch für die Hansestadt zuständig, wohnt aber in Halver.

Das Pfarrhaus Am Wehrgraben, „da werde ich ab Freitag wohnen, so Gott will - und das Umzugsunternehmen”, hatte Optenhöfel bei seiner Vorstellung gleich die Lacher auf seiner Seite. Der 38-Jährige, der zuletzt acht Jahre Stadtjugendseelsorger in Duisburg war, machte das Thema der Kommunionkinder, „wir kreuzen unsern Weg”, auch zum Thema seiner Ansprache: „Ich möchte mit Ihnen Wege gehen, Sie ermuntern, den Weg mit Gott zu gehen und vielleicht auch neue entdecken.” Und als Ziegenhagen ihm das Schild mit der Muschel gezeigt habe, sei ihm bewusst geworden, dass direkt am Pfarrhaus der Jakobusweg vorbei führe. „Da war mir klar, hier ist direkt ein Weg, den musst du nie alleine gehen.”

Beim anschließenden Empfang im Gemeindehaus bekam Optenhöfel auch gleich eine direkte Begegnung mit zwei „Jakobus-Pilgern” geboten: Sein Vorvorvorgänger im Amt, Pfarrer i.R. Hans-Theo Schulte präsentierte zusammen mit Leander Vedder in einschlägiger Kostümierung einen munteren Sketch, kredenzten dem neuen Pastor einen ordentlichen Schluck aus der Muschel und überreichten ihm ein Buch über den Jakobus-Weg.

Im Namen des Gemeinderates hieß Birgit Köper den neuen Seelsorger herzlich willkommen: Bei der Ankündigung im Juni, dass Breckerfeld einen neuen Pastor bekomme, habe es einen spontanen Applaus im Gottesdienst gegeben. „Wir sitzen hier in freudiger Erwartung”, Aufgaben und Erwartungen gemeinsam definieren zu können und gemeinsam Lösungen zu finden.

„Die ganze Stadt freut sich, dass Sie da sind”, gab Bürgermeister Klaus Baumann seiner Hoffnung Ausdruck, Optenhöfel möge sich in der Gemeinde wohl fühlen, und wünschte sich eine gute Zusammenarbeit im ökumenischen Geiste. Für die evangelische Jakobus-Gemeinde sprach Pfarrer Gunter Urban dem neuen Kollegen das Willkommen aus: Breckerfelder seien ein wanderndes Volk, gemeinsam unterwegs, „und das wünsche ich auch uns.”

Annette Siebert

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