Christa Burghardt sagt dem Kinderschutzbund „Tschüss“

32 Jahre war Christa Burghardt beim Kinderschutzbund in Hagen angestellt, gestern hat sie sich in den wohlverdienten Ruhestand zurückgezogen. Diese Frau, das kann man mit Fug und Recht behaupten, hat sich in Hagen für euch eingesetzt. 1983 fing Burghardt, die als „Stimme der Kinder“ gilt, als junge Sozialpädagogin und Halbtagskraft beim Kinderschutzbund an. Später wurde sie zur Geschäftsführerin ernannt - diesen Posten hatte sie bis jetzt inne.

Christa Burghardt hat in ihrer Amtszeit eine Menge auf die Beine gestellt. Beispiel gefällig? 2002 hatte sie die Idee, ein „Haus für Kinder“ bauen zu lassen. Mitten in der Stadt, finanziert durch zahlreiche Spenden. Es hat geklappt! Im Mai 2007 konnten Christa Burghardt und das ganze Kinderschutzbund-Team die Eröffnung dieses Kinderhauses in der Potthofstraße feiern. Eine Millionen Euro hat die engagierte Ex-Geschäftsführerin für dieses Projekt zusammengetrommelt. Mittlerweile ist das Mehrgenerationenhaus - so kann man es auch nennen - Anlaufstelle für zahlreiche Familien, unter anderem auch für Flüchtlingsfamilien.

Natürlich waren gestern bei der Verabschiedung auch ein paar Politiker, Kollegen und Wegbegleiter da. Rainer Goldbach vom Fachbereich Jugend und Soziales sagte über die frisch Pensionierte: „Sie hat eine Lobby für Kinder in Hagen geschaffen.“ Nach so langer Zeit hat sie sich den Ruhestand total verdient. Foto: MK