Chemikalien-Behälter stand vor Explosion
15.11.2010 | 16:48 Uhr 2010-11-15T16:48:00+0100
Hagen. Großeinsatz am Montag auf dem Werksgelände der Papierfabrik Stora Enso in Hagen-Kabel. Ein Mitarbeiter des Gefahrgutlagers bemerkte, dass sich ein mit 1000 Litern Natriumhypochlorid, einer ätzenden Chemikalie, gefüllter Behälter ausdehnte.
Der ursprünglich rechteckige Kanister ging allmählich in eine rundliche Form über und drohte zu explodieren. Der Angestellte alarmierte die Werksfeuerwehr, die den Bereich absperrte und ihrerseits die Berufswehr herbeirief. Weil es den mit Schutzanzügen bekleideten Rettungskräften aufgrund des hohen Drucks nicht mehr gelang, den Behälter aufzuschrauben, griff ein Feuerwehrmann schließlich zu einem Akkuschrauber und bohrte ein Loch in die Hülle. Unter lautem Zischen entwich Chlorgas, dessen Konzentration allerdings unter dem zulässigen Grenzwert blieb.
Bis zum Abend konnte noch nicht ermittelt werden, warum es zur Gasbildung in dem Kunststoffbehälter gekommen war. Das von der Feuerwehr für den Notfall eingerichtete Dekontaminationslager wurde - ebenso wie die herbeigeeilten Rettungssanitäter - glücklicherweise nicht gebraucht.
20:18
weißes pulver macht man doch mit der nase weg
00:36
Und selbst wenn die Messwerte jedes Register sprengen, es besteht NIEMALS Gefahr für die Bevölkerung, und Gefahr hat auch zu keinem Zeitpunkt bestanden, zumindest, wenn man den späteren Aussagen nach JEDEM Einsatz glaubt...
#3 Na dich hätt ich ja gern mal gesehen, wie du in aller Ruhe mit dem Handfeger das weiße Pulver da wegmachst, ohne zu wissen, was es ist...
13:54
Es geht natürlich um Natriumhypochlori_t_.
#1Hätte man in Hückeswagen nicht auch besser bescheid gesagt, oder in Buxtehude? Immerhin waren die Leute dort genauso wenig gefährdet wie Sie!
06:44
#4 einml wikipedia hätte gereicht,
Natriumhypochlorid reagiert schon bei Sonneneinstrahlung, sprich Wärme.
Der Stoff zerfält dann und es kann Chlorgas entstehen, was wiederum den Behälter dazu bringt sich ein wenig aufzublähen.
Je nach dem wo der Behälter gestanden hat, ist er wohl zu warm geworden.
23:11
vielleicht war eine andere Chemiekalie drin oder zwei verschiedene Chemiekalien eingefüllt worden
21:30
Nur gut dass die Hagener Feuerwehr besonnen und professionell vorgegangen ist.
In Lünen hat heute ja ein bisschen Backpulver, dass dortige Rathaus in Angst und Schrecken versetzt und zu einer völligen Überreaktion geführt.
20:44
#1 von denhoorn, steht dort nicht, Lage unter Kontrolle, Gas konnte entweichen, Grenzwerte wurden n i c h t überschritten. ? Warum dann Panik machen? Es war doch Vorsorge für den Ernstfall schon getroffen, wenn er eingetreten wäre.
18:03
und?? Bestand Gefahr für die Anwohner und/oder die Beschäftigten der in der Nähe angesiedelten Firmen??
Ich habe ganz in der Nähe meinen Arbeitsplatz. Ein Hinweis der Rettungskräfte wäre vielleicht sinnvoll gewesen.