Chaos in der Seniorenresidenz sorgt für beste Unterhaltung

Hohenlimburg..  Wenn eine Ex-Schauspielerin, eine Krimiautorin, ein ehemaliger Mitarbeiter der Hagener Verkehrsbetriebe und eine Dame, die sich gerade auf den nahenden Weltuntergang vorbereitet, unter einem Dach leben, dann ist Verwirrung vorprogrammiert. Das bewies gestern Abend das „Theater Alter-nativ“, das Bernd Spehlings Komödie „Die Seniorenklappe“ auf die Bühne des Petrus-Canisius-Hauses brachte.

Das Chaos in der Seniorenresidenz „Freundeshaus“ nimmt seinen Lauf, als ein Bankräuber auf der Flucht Unterschlupf in dem Altenheim sucht. Doch keine Sorge: Weder Beute noch Pistole bleiben allzu lange in seinem Besitz.

Ganze Arbeit geleistet

Auch die achte Produktion des 2006 gegründeten Ensembles sorgte vor gut besetzten Reihen für beste Unterhaltung. Regisseur Wolfgang Schirmer hatte ganze Arbeit geleistet, sein Team hervorragend eingestellt und zudem ein paar auf Hohenlimburg bezogene Gags eingearbeitet. Egal, ob Hans-Dieter Schumacher als Bankräuber, Jürgen Asmuth als Hauptkommissar oder Uli Philipp als Herr Hoppmann – sie alle sorgten mitsamt ihren Kolleginnen und Kollegen für jede Menge Lacher im Publikum. Und das Stück besitzt nicht nur unterhaltenden Charakter, sondern auch eine karitative Komponente: Ein Teil der Einnahmen fließt einem sozialen Zweck zu.

„Die Seniorenklappe“ wird noch drei weitere Male aufgeführt: Sonntag, 19. April (15.30 Uhr), Samstag, 25. April (19.30 Uhr) und Sonntag, 26. April (15.30 Uhr). Karten zum Preis von 8 Euro gibt es bei Lotto-Toto Schellhas, Grünrockstraße 7, und unter 02334/17 42 (ab 15 Uhr).