Bodelschwingh-Platz soll zu Garten werden
01.02.2012 | 18:46 Uhr 2012-02-01T18:46:00+0100
Hagen-Mitte. Im Rahmen des Projektes „Soziale Stadt“ soll der Bodelschwingh-Platz im unteren Wehringhausen zu einem Garten werden. 50.000 Euro sollen in das Projekt fließen.
Der Bodelschwingh-Platz ist wahrlich kein Schmuckstück mehr. In unmittelbarer Nachbarschaft der Bundesstraße 7 dümpelt er an einem der am stärksten belasteten Straßenabschnitte vor sich hin. Und ausgerechnet hier soll für 50.000 Euro eine grüne Lunge für den Stadtteil Wehringhausen entstehen.
„Nachhaltig bedeutsam“
Mit dem Titel „Garten Reich - Wehringhausen wächst zusammen“ hatte sich die Stadt um Fördermittel für das Projekt im Rahmen des Programms „Ab in die Mitte“ beworben. Zwar wurde Hagen von der Jury, die im Dezember 2011 tagte, nicht unmittelbar auserkoren.
Dennoch wurde der Vorschlag aus Hagen als „nachhaltig bedeutsam“ eingestuft. Somit, teilte die Verwaltung in der Bezirksvertretung Mitte mit, werde das Projekt vom Städtebauministerium NRW nun dauerhaft unter der Förderkulisse „Soziale Stadt“ verankert. Was aus Sicht der Hagener Stadtplaner als noch höherwertiger einzuschätzen ist.
„Anpflanzen, Säen, Ernten“
Die Bezirksvertretung hatte bereits in Aussicht gestellt, aus ihrem Etat den städtischen Eigenanteil (5000 Euro) zu stemmen. Weitere 5000 Euro sollen Sponsoren beisteuern. Der Restbetrag wird vom Land gefördert.
Auf dem Bodelschwingh-Platz solle dem Wehringhauser durch „Anpflanzen, Säen, Pflegen, Ernten ect. von Nutz- und Blühpflanzen die Möglichkeit gegeben werden, sich aktiv am Gedeihen und Zusammenwachsen im Stadtteil zu beteiligen“. Ein Vorhaben, das wohl erst wirklich Sinn macht, wenn der Schwerlastverkehr im Rahmen der Bahnhofshinterfahrung nicht mehr am neuen Wehringhauser Garten vorbeirollt. (JS)
08:17
Ich finde die Idee gar nicht schlecht.
Aber dies sollte der letzte Schritt sein, das Wohnen an der Wehringhauser Str. attraktiver zu gestalten. Zuerst sollte die Umgehungsstraße fertig gestellt sein und danach die Immobilienbesitzer die Gebäude instand gesetzt haben.
Sollten sich dann wieder ausreichend Mieter und evtl. auch Händler finden, die diesen ehemals schönen Platz bewohnen, kann man diese Investitionen tätigen.
So gibt das doch nur Theater.
Den verbliebenen Anwohnern fehlen die Parkplätze, der Park wird als Hundeklo oder Treffpunkt für nicht erwünschtes Klientel oder schlimmeres genutzt.
Bei der jetzigen Planung kann man doch vorhersehen, daß hier nur öffentliches Geld verschleudert wird.
Willkommen in der Hagener Realsatire!
20:51
So lockt man die Alkis vom Bahnhof weg
23:23
Hoffentlich wird das dort angebaute Gemüse dann in der Rathaus Kantine verfüttert , dann bekommen es die richtigen!
10:12
Na endlich, da müssen die Köter nicht mehr in die Bahnunterführung schei**en!
10:06
Toll, ein Gemüsegarten zwischen B7 und Bahntrasse, gedüngt mit promille- und drogenschwerem Urin des dort verkehrenden Volks. Wahrscheinlich deutschlandweit das erste Gemüse, das unters Betäubungsmittelgesetz fällt.
09:49
ganz toll, ich bin entzückt.
Vorschlag: den Springbrunnen oder aber Teich nicht vergessen damit in den Sommermonaten dann so ab 21:30 der Nachwuchs planschen kann.
Hey Alter, was guckst Du?
Ja die müssen aber doch auch irgendwo hin. :-)
08:35
das ist ja ganz nett gemeint ,aber ohne jemanden zu nahe treten zu wollen , was passiert in der regel in öffentlichen gärten ,also das ist doch schon vorprogrammiert welches publikum da mehrheitlich vertreten sein wird
Wo sollen die den sonst hin. Die brauchen auch mal Abwechslung. Können sie denen das doch. :-)