Best Carwash Team aus Hagen gefällt Jury bei Streetbob-WM

Vor großer Kulisse rollte das Hagener Team auf Platz 17. l
Vor großer Kulisse rollte das Hagener Team auf Platz 17. l
Foto: Volker Hartmann
Was wir bereits wissen
Einen ehrenvollen 17. Platz und jede Menge tolle Erlebnisse und Erfahrungen im Gepäck brachte am Wochenende das Hagener „Best Carwash Team“ von der Streetbob-WM in Winterberg mit. Ein Erlebnis, das nach Wiederholung schreit.

Hagen/Winterberg.. „Das hat Bock gemacht, war wirklich ein Erlebnis und wir könnten sogar zu Wiederholungstätern werden“, zeigt sich Pilot Felix Urban auch am Sonntag noch voller Eindrücke. Am Ende lag das Hagener Duo nach vier Wertungsläufen lediglich neun Sekunden hinter dem Siegerteam aus Olsberg.

„Wir hatten auf Masse gesetzt und brachten 300 Kilo auf die Waage“, erzählt der Lenker des Vehikels, das zuvor in wochenlanger Tüftelarbeit für den großen Renntag fit gemacht worden war. „Doch für diese Strecke war das weniger geeignet.“

Hier glänzten zum Erstaunen der Hagener einige schon sehr professionell auftretende Mannschaften, die mit Gehäusen aus Karbon- und Glasfaser-Technologie an der Start rollten. „Dennoch lagen die Abstände auf dem Asphalt lediglich im Zehntel-Bereich“, so Urban.

Hagener räumen in der Styling-Bewertung ab

Den dicksten Rückstand hatten sich die Hagener bereits im ersten Durchgang in einem Rennsimulator eingefangen. Hier hatte Anschieber Patrick Stein das Cockpit übernommen und prompt das Gefährt auf die Seite gelegt. „Der Zeitrückstand, der aus diesem Umkipper resultierte, ließ sich später auf der Piste selbst in drei weiteren Rennen nicht mehr aufholen“, so Urban. „Hier waren die Playstation-Könner klar im Vorteil.“

Dafür konnten die Hagener in der Styling-Wertung den Titel abräumen. Mit Seifenblasenmaschine an Bord, Motorensound-Akustik und Bremsfallschirm wusste der Bob vom Volmestrand die Winterberger zu beeindrucken.

Das After-Race-Programm nutzte die Hagener, um sich noch ein paar Tipps von den besser platzierten Teams zu holen. Hier waren zum Teil ein paar Bastler aus der Winterberger Rodelszene unterwegs, die jede Menge Kniffe kannten, wie Reibungs- und Rollwiderstände reduziert werden können. „Da haben wir noch reichlich Optimierungspotenzial“, weiß Pilot Urban. Denn nach der WM ist bekanntlich auch schon wieder vor der WM.