Bei Besuch der Synagoge viel gelernt über das Judentum

Hagen..  Im Rahmen der Epoche „Religion befreit den Menschen“ haben Schüler der Hagen-Schule die Synagoge an der Potthofstraße besucht. Hagay Feldheim, Vorsitzender der jüdischen Gemeinde, erzählte mit großem Einfallsreichtum eine Menge zum jüdischen Leben in Hagen.

Friedlich miteinander leben

Die Kinder durften Gegenstände wie eine Chanukkia, den achtarmigen Leuchter, die Mesusa genannte Kapsel mit einer Pergamentschrift und ein Modell der Tora bestaunen. Die Kinder löcherten Hagay Feldheim mit Fragen. Auch der Antisemitismus wurde diskutiert. Zum Schluss lernten die Hagen-Schüler noch ein jüdisches Abschiedslied auf hebräisch kennen und singen.

In der Epoche „Religion befreit den Menschen” untersuchen die Schüler verschiedene Religionen. Dabei überlegten die Jungen und Mädchen, wie alle Menschen trotz unterschiedlichen Glaubens friedlich miteinander leben können. Zu mehr Verständnis und Akzeptanz soll auch der Besuch einer Moschee, der in dieser Woche folgt, beitragen.