Bauverein ist dabei

Als Marion Golling gestern die Zeitung aufschlug und die von Mark Krippner in der Bürgerinformation am Dienstagabend im „Adler“ geäußerte Kritik, der Bauverein sei nicht bereit, Wohnungen für Flüchtlinge bereitszustellen, las, war sie enttäuscht und verärgert.


Denn auch das größte Hohenlimburger Wohnungsunternehmen befindet sich seit dem Jahr 2014 im intensiven Austausch mit den städtischen Stellen und hat angeboten, angemessenen Wohnraum zu schaffen. Somit könnten jene Flüchtlinge, die zur Lenne kommen sollen, auf den gesamten Stadtteil Hohenlimburg verteilt werden. Vor-aussetzung sei jedoch, so Golling, dass die Mietzahlungen erfolgen und die Mietfähigkeit der Neuankömmlinge nachgewiesen werde. Mit zahlreichen Neubürgern, aktuell auch aus Bulgarien, verfahre ihr Unternehmen so.


Die Bauvereinsgeschäftsführerin sieht in der Zahl der möglichen Neubürger für Hagen auch eine Chance bei einer ansonsten rückläufigen Bevölkerungsentwicklung.