Baumaßnahme dauert bis zum Jahresende

Hohenlimburg..  Eigentlich, so hatten die Anwohner der Kaiserstraße gehofft, würde die rund 1,5 Millionen Euro teuere Baumaßnahme im Sommer abgeschlossen und somit ihre Häuser wieder unproblematisch anzusteuern sein. Die Baukosten werden dabei auch auf die Anlieger verteilt, die nach einem Gebührenschlüssel zu den Beitragszahlungen herangezogen werden. Das Abrechnungsmodell bezieht dabei die Grundstücksgröße und die Geschosszahl der Häuser ein.

Jetzt teilt die Verwaltung mit, dass sich die Arbeiten bis zum Jahreswechsel hinausschieben werden. Vorausgesetzt, dass Wetter spielt in den Spätherbsttagen mit, so dass die Bautätigkeit reibungslos verlaufen kann. Diese Verzögerung nervt die Anwohner, die täglich teils nicht unerhebliche Umwege in Kauf nehmen müssen.

Doch warum konnte der zeitliche Rahmen nicht eingehalten werden? „Eine Ursache dafür war die Ölverunreinigung im Kreuzungsbereich der Kaiserstraße mit der Herrenstraße. Zusätzlich entsprachen die vorgefundenen Versorgungsleitungen nicht den vorhandenen Bestandsplänen“, teilt die Verwaltung mit. Insbesondere im Einmündungsbereich Kaiserstraße / Unterm Hagen traten nicht erwartete Probleme auf.

Ein weiterer Faktor war, dass vor Beginn der Baumaßnahme nicht bekannt war, dass die Enervie die Gas- und Wasserleitungen in einem solchem Umfang austauschen werden.

Eine Summe von Gründen als Ursache

„Die Summe dieser Gründe ergibt die Verlängerung der geplanten Bauzeit“, teilte Burkhard Schwemin (Fachbereich Bauverwaltung und Wohnen der Stadt) mit.

Was bedeutet das aber für die Baukosten? Müssen die Anlieger jetzt tiefer in die eigene Tasche greifen? „Das wird wohl nicht der Fall sein“, sagt Roland Kirchhoff, der bei der Stadt Hagen die Kosten für die Anlieger detailliert aufschlüsselt und berechnet. „Umgelegt werden nur die Kanalbaukosten. Die Kosten für Gas- und Wasser werden von der Enervie getragen und erhöhen die Anliegerbeiträge nicht.“