Bau der Gedenkstätte in Trostenez

Hohenlimburg..  Das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk hat die europäischen Aktionswochen ins Leben gerufen. Der BDKJ (Bund der Deutschen katholischen Jugend) Hagen organisiert und koordiniert deshalb Zeitzeugengespräche.

Am morgigen Donnerstag heißt es ab 19 Uhr in der Alten Synagoge Hohenlimburg an der Jahnstraße „Erinnern - Versöhnen - Gestalten, (auch) 70 Jahre nach Kriegsende“.

Prof. Manfred Zabel wird über den Bau der Gedenkstätte Trostenez bei Minsk berichten, deren erster Bauabschnitt Anfang Mai eingeweiht wird. Diese Gedenkstätte wird ein zentraler Erinnerungsort für die in Weißrussland ermordeten Menschen aus vielen Ländern Europas.

Der Versöhnungsgedanke wird in einem Projektfilm konkret; seit 17 Jahre fahren Jugendliche aus NRW nach Belarus, um Holzhäuser alter Menschen zu renovieren. Die Bürgerbewegung für die Kinder von Tschernobyl hat viele partnerschaftliche Beziehungen wachsen lassen, die sehr konkret zu einem friedlicher Miteinander in Europa beitragen.