AWo-Ortsgruppe will sich neu organisieren

"AWo Helau!" im Letmather Saalbau.
"AWo Helau!" im Letmather Saalbau.
Foto: WP WP

Hohenlimburg..  Für die AWo-Ortsgruppe Hohenlimburg nahm das Jahr 2014 ein höchst trauriges Ende. Völlig überraschend verstarb der damalige Vorsitzende Gerd Söhnchen. Für die zahlreichen Mitglieder stellte sich mit Beginn des Jahres die alles entscheidende Frage: Wie geht es jetzt weiter? Karin Ksellmann jr. ist nicht nur langjähriges AWo-Mitglied sondern sitzt zudem seit 5 Jahren im Vorstand und ist für die Organisation des AWo-Karnevals im Letmather Saalbau mitverantwortlich. Im Gespräch mit dieser Zeitung redet sie über die geplanten Veranstaltungen und die Zukunft der AWo-Hohenlimburg.

Frage: Der Tod Gerd Söhnchens war ein schwerer Schlag. Wie geht es nun weiter?

Karin Ksellmann jr.: Es war für uns alle ein hartes Brot. Erika Eschenbach war stellvertretende Vorsitzende und hat nun gemeinsam mit Peter Rump kommissarisch die Vorstandsarbeit übernommen. Am 11. April stehen Vorstandswahlen an. Dann wird sich zeigen, wer sich zutraut, diese verantwortungsvolle Position zu übernehmen. Ehrlicherweise kann ich aber derzeit noch nicht erkennen, wer das sein wird. Soweit ich weiß, hat sich noch niemand für den Posten gemeldet.

Sie haben am 14. Februar mit eurer traditionellen Karnevalsfeier erneut ein Mammutprojekt vor der Brust. Wird alles wie geplant stattfinden?

Eindeutig ja! Vom Programm her wird sich nichts ändern. Die Moderation werden sich Erika Eschenbach, Peter Rump sowie Karin Ksellmann (sen.) teilen. Wir werden im Vorfeld eine Schweigeminute für Gerd Söhnchen abhalten. Einige organisatorische Punkte mussten wir neu verteilen, haben aber alles geschafft und hoffen, dass es den Besuchern gut gefällt.

Gerd Söhnchen hat viel arbeit alleine bewältigt. Wird man künftig die zahlreichen Aufgaben auf mehrere Schultern verteilen?

Das werden wir müssen. Gerd hat viele Dinge selbst organisiert, ohne es mit allen abzusprechen. Das war für alle Mitglieder eine große Entlastung, weil eben nur eine Person die Arbeit hatte. Das können wir aber zukünftig nicht leisten, weshalb wir die Arbeit verteilen müssen.

Was ändert sich am Jahresprogramm der AWo?

Zunächst einmal gar nichts. Wir wollen alles beibehalten. Egal, ob es die beliebten Tanzsonntage oder größere Veranstaltungen sind. Auch die bereits geplanten Reisen nach Dresden und Ungarn werden wie geplant durchgeführt. Aber wie genau die Arbeitsstrukturen in der Ortsgruppe verteilt werden, wird sich erst nach der Jahreshauptversammlung zeigen. Das ist für uns und die Arbeiterwohlfahrt in Hohenlimburg ein wichtiger und spannender Termin.