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Ausverkaufte Trash-Partys in der Pelmke mit Musik aus den 90ern

01.11.2012 | 14:00 Uhr
Ausverkaufte Trash-Partys in der Pelmke mit Musik aus den 90ern
Bei den „Trash Dance Terror Partys“ in der Pelmke geht es alle zwei Monate richtig ab.Foto: Privat

Wehringhausen.   Einen Hit nach dem anderen landet das Kulturzentrum Pelmke in Wehringhausen mit seinen Trash-Partys. Die Feten mit der Kult-Musik aus den 90er Jahren sind der Renner. Am Samstag, 3. November, beginnt um 22 Uhr die nächste Trash-Party.

Ganz ehrlich: Wer von uns Kindern aus den 80ern hätte sich in den 90er Jahren getraut zuzugeben, dass er sich die neue CD von DJ Bobo gekauft hat? Oder von Peter André, dem schmalzigen Waschbrettbauch-Womanizer, der „Mysterious Girl“ hauchte? Oder von den Backstreet Boys, eine von so vielen 90er-Boygroups wie es Sterne am Himmel gibt? Heute hat die schnulzig-schrille Zeit einen Namen: „Trash.“ Und wer für DJ Bobo vor rund 15 Jahren nicht den Finger gehoben hat, reißt heute auf Trash-Partys beide Arme in die Luft, wenn seine Songs gespielt werden. Für das Kulturzentrum Pelmk e sind die regelmäßigen Kult-Feten ein musikalischer Volltreffer.

Es war eine Wette. Eine, die so richtig den Ehrgeiz in Stephanie Zöphel geweckt hatte. „Pelmke? Das kann nicht laufen. Falsches Konzept“, hatte eine Kollegin orakelt, „du kriegst hier kein neues Publikum hin.“

Spagat zwischen Pelmke- und Nicht-Pelmke-Gängern

Heute ist klar: Diese Wette hat die Kollegin verloren. Und beim Blick auf die Tanzfläche alle zwei Monate wird ihr das in aller Schrillheit auch deutlich vor Augen geführt. Da lässt dann nämlich jenes Publikum die Schuhsohlen qualmen, das mit alternativer Kultur eigentlich gar nichts am Hut hat. „Es kommen immer noch viele Fragen danach, wo eigentlich die Toiletten sind“, sagt Zöphel. Mit der Trash-Party, auf der ausschließlich 90er-Jahre-Musik gespielt wird, ist der Spagat zwischen Pelmke- und Nicht-Pelmke-Gängern gelungen.

Die Idee ist eine Sache, ihre Zündung eine andere. „Wir waren uns am Anfang auch nicht sicher, wo die Sache hinführen könnte“, sagt Zöphel, Chefin des Programms in der Pelmke und ehemaliger DJ. „Das Gute war, dass es aus den 90ern fast nur CDs gibt. Wir haben alle unsere Schränke durchwühlt und sind in Plattenläden und auf Flohmärkte gegangen.“ Im Februar 2009 war das Arsenal voll. Die erste Fete stieg. „Die zweite Party war dann schon ausverkauft“, sagt Zöphel.

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