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Aus für die Halle: "Kaputtsparen nimmt Fahrt auf"

24.06.2008 | 18:02 Uhr
Aus für die Halle: "Kaputtsparen nimmt Fahrt auf"

Hagen. Was sich seit Wochen andeutete, ist jetzt endgültig: Die Großsporthallenpläne am Ischeland sind gestorben.

Bei einem Spitzengespräch kamen gestern Oberbürgermeister Peter Demnitz und Vertreter von Phoenix Hagen einhellig zu dem Ergebnis, dass angesichts des Spardrucks aus Arnsberg das bislang angedachte Finanzierungsmodell mit einem städtischen Eigenanteil von fünf Millionen Euro nicht zu realisieren sei: „Es scheint so, als könnten wir bei unserer anhaltend prekären Haushaltslage ein derart ambitioniertes Projekt nicht mehr stemmen”, zeigte sich der OB sichtlich enttäuscht von dieser Entwicklung. Entscheidend sei der Hinweis aus Arnsberg gewesen, dass bei einer Realisierung der Bahnhofshinterfahrung - vom Rat zuletzt mit Priorität beschlossen - keine Mittel mehr für andere Investitionen freigegeben würden. „Es ist traurig, aber wahr: Das Kaputtsparen nimmt durch derartige Androhungen Fahrt auf in unserer Stadt”, kritisierte Demnitz. Damit würden auch sämtliche Aktivitäten rund um die europaweite Ausschreibung des Millionen-Projektes eingestellt.

Damit liegt es momentan allein bei Phoenix, die Realisierung einer bundesligatauglichen Basketball-Spielstätte voranzutreiben. Demnitz sicherte zu, sämtliche Aktivitäten der Basketballer bei der Suche nach alternativen Lösungen zu unterstützen.

Martin Weiske

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Kommentare
26.06.2008
11:59
Aus für die Halle: Kaputtsparen nimmt Fahrt auf
von kpdhagen | #14

KPD sind schlicht meine Initialen. Während meiner beruflichen Tätigkeit in Dortmund wurde ich viele Jahre so angeredet. und ich werde nicht, weil es mal eine Partei mit dem Namen gab, etwas ändern.

25.06.2008
18:30
Aus für die Halle: Kaputtsparen nimmt Fahrt auf
von hwenk | #13

#10 @kpdhagen

Es sieht so aus, als hätte das Kürzel
kpd in Ihrem Pseudonym nichts mit der traditionsreichen, nach dem II Weltkrieg verbotenen
Kommunistechen Partei Deutschlands zu tun.
Die hat in gewisser Weise ein historisches Patent auf die Abkürzung kpd.
Das ist etws irreführend, da Pseudonyme frei gewählt werden und den richtigen Namen verdecken.

25.06.2008
17:18
Aus für die Halle: Kaputtsparen nimmt Fahrt auf
von Peter Bollmann | #12

Bald kennt man Hagen nur noch aus den Staumeldungen im Verkehrsbericht.

25.06.2008
17:15
Aus für die Halle: Kaputtsparen nimmt Fahrt auf
von tilo | #11

-hatten wir nicht Herrn Horn und Frau Grehling,manchmal frage ich mich,ob das Problem des kollektiven Gedächtnisverlustes, sämtliche Hagener Politiker und Mitglieder der BV`s befallen hat.

25.06.2008
15:08
Aus für die Halle: Kaputtsparen nimmt Fahrt auf
von kpdhagen | #10

Wobei schwarz - politisch gemeint - Hagen nach Jahrzehnten roter Herrschaft mal ganz gut täte.

25.06.2008
14:33
Aus für die Halle: Kaputtsparen nimmt Fahrt auf
von Leo | #9

kpd
Schmallhans wird in nächsten Jahren unserer Küchenchef sein. Leckereien wird es vorerst nicht mehr geben. Aber das gar nichts mehr gehen wird, halte ich für zu negativ. Wir Hagener werden uns zwischen A und B entscheiden müssen. Und wenn wir A sagen, geht B nicht mehr. Und C muss gestrichen werden. Aber in der Krise liegt auch eine Chance für einen Anfang und für einen Umbau der Hagener Verwaltung. Nicht immer gleich so schwarz (nicht politische gemeint) sehen.

25.06.2008
12:57
Aus für die Halle: Kaputtsparen nimmt Fahrt auf
von kpdhagen | #8

Wenn wir nicht gut aufpassen, bauen wir in den nächsten 10 Jahren gar nichts mehr!

25.06.2008
12:09
Aus für die Halle: Kaputtsparen nimmt Fahrt auf
von binheutegutdrauf | #7

Wer braucht diese Halle eigentlich? Lasst unds lieber endlich ein Tierheim bauen. Geht mal da hoch und schaut Euch den Mist an!

25.06.2008
10:26
Aus für die Halle: Kaputtsparen nimmt Fahrt auf
von eres | #6

dem beitrag von leo ist nichts, aber auch garnichts hinzuzufügen !

25.06.2008
10:05
Aus für die Halle: Kaputtsparen nimmt Fahrt auf
von Leo | #5

Ob eine neue Halle notwendig ist, darüber kann man trefflich streiten. Es war aber abzusehen, dass dieses Projekt nicht finanzierbar ist, wie aus meiner Sicht auch ein 1 - Liga - Betrieb finanziell vom Verein nicht auf Dauer zu stemmen ist. Nur hören wollte man dies nicht. Und sagen durfte man dies auch nicht. Da hat dier Presse mit Tendenzberichten schön dazu beigetragen.
Was die Kritik an die Politik betrifft: Richtig, der Rat hat mehr Geld für Leistungen und Projekte ausgegeben, als die Stadt aufgrund ihrer Steuerkraft sich leisten kann. Aber wir Bürger haben auch unseren Anteil daran. Wir haben diese Leistungen eingefordert, oder uns in der Vergangenheit Sparmaßnahmen verbeten. Sparen ja, aber nicht bei der Kultur, im Sport, bei Schulen, Freizeiangeboten, Infrastruktur usw. Und wenn ich betroffen bin, dann sammele ich Unterschriften, drücke Kindern Plakate in die Hände und drohe der Politik mit Liebesentzug. Sparen ja, aber nicht hier, sondern bei Anderen. Dies funktioniert so nicht.

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