Auch Varta-Insel mit schweren Restriktionen

1 Ist die Situation tatsächlich so dramatisch?

Seit Erhebung der Studie sind noch zwei, drei weitere Flächen zusätzlich auf den Markt gekommen, die Unternehmen vorher für Erweiterungen vorgehalten hatten. Das bringt eine leichte Entspannung, ändert aber nichts am Kernproblem. Als städtische Wirtschaftsförderung haben wir aktuell gerade noch zwei Hektar im Angebot.

2 Warum haben wir so viele Gebiete mit Restriktionen?

Das liegt vor allem an der Altlastenproblematik, aber auch an den vielen Hanglagen. Zu den Flächen, die in der Studie als „mit schwerwiegenden Restriktionen“ eingestuft werden, gehören auch die Varta-Insel oder das Gebiet hinter dem Bahnhof, das mit der Hinterfahrung neu erschlossen wird. Deshalb sind wir froh, dass diese Areale nun in den Flächenpool NRW aufgenommen worden sind. Dafür fließen keine Fördermittel. Aber es gibt Hilfestellung des Landes, um sinnvolle Lösungen für die Entwicklung zu erreichen, insbesondere für private Flächen.

3 Worin liegt die Schwierigkeit?

Wenn man diese Fläche von allen Restriktionen befreit, dann muss vorher so viel investiert werden, dass man sie nicht mehr zu marktgerechten Preisen verkaufen kann. Ich denke, wir bekommen dies nur hin, wenn sie mit finanzieller Unterstützung des Landes marktfähig gemacht werden.