Attraktion der Phänomenta lässt auf sich warten

Lüdenscheid..  Ob die Lüdenscheider „Phänomenta“ ihre offizielle Neueröffnung mit einem Blick auf das Foucault’sche Pendel feiern kann, ist zurzeit offen. Die erforderliche Abnahme der Glassscheibe zwischen dem Erdgeschoss und dem ersten Stock, die den Blick auf das Pendel möglich macht, liegt nicht vor.

Kein freier Blick

Wie lange das Verfahren in Anspruch nehmen wird, sei nicht einzuschätzen, sagte André Westermann, Regionale-Beauftragter der Stadt Lüdenscheid. Damit werde das Pendel zum Eröffnungstermin am 8. Mai zwar schwingen, der Blick von unten jedoch werde vielleicht nicht möglich sein. Alle anderen Bestandteile des Neubaus aber seien zu diesem Zeitpunkt voraussichtlich nutzbar und zugänglich.

Ganz neu sei die Einschränkung aus städtischer Sicht nicht, sagte Westermann. Die Glasscheibe im Boden habe zugleich eine Brandschutzfunktion. Abweichend von der ursprünglichen Planung habe man die Konstruktion aus Kostengründen verändern müssen. Die Neuplanung aber sei zulassungspflichtig, die entsprechende Genehmigung erfolge in Düsseldorf und könne mehrere Wochen in Anspruch nehmen.

Mit diesem Sachstand wird man sich dann zum Einweihungstermin abfinden müssen – so wie Besucher, die die Phänomenta aktuell besuchen und neugierig auf den Neubau sind, ihn aber noch nicht betreten können.