Attacke aus Hasper CDU gegen OB Dehm - „Versager“
06.02.2012 | 17:58 Uhr 2012-02-06T17:58:00+0100
Haspe.Die innerparteilichen Ränkespiele in der Hasper CDU treffen jetzt auch das Büro des Oberbürgermeisters. In einer Stellungnahme zum Torhaus -Kurs des Verwaltungschefs fordert CDU-Mitglied Sabine Grosch, Ehefrau des Hasper Ortsunion-Vorsitzenden, Jörg Dehm zum Rücktritt auf. „Mein Mann – der findet das gut“, bestätigte sie gestern, dass ihr Vorstoß abgestimmt sei.
Grundsätzlich handele es sich „bei der Torhaus-Geschichte nur um Kungelei zwischen GWG und Stadt Hagen“, behauptet Sabine Grosch: „Jeder, der sich in der freien Wirtschaft einen 10-Jahres-Vertrag ans Bein bindet und sich beim Nichtzustandekommen der sich anschließenden 5-Jahres-Option den Mietausfall mit dem Vermieter teilt, (...) muss sich Fragen bezüglich seines Geisteszustandes stellen.“ Und die Gattin des Ortsunion-Vorsitzenden legt drastisch nach, indem sie behauptet, dass man schon mehrfach festgestellt habe, „welch hoffnungsloser Versager im Rathaus“ sitze.
„Überflüssig wie ein Kropf“
In enger Abstimmung mit der Wohnungsgenossenschaft habe die Stadt die Kosten für den Verwaltungseinzug ins Hasper Torhaus verfälscht und schön gerechnet. „Ich stelle fest, dass sich Herr Dehm nicht zu schade ist, Steuergelder zu verschwenden“, bilanziert Sabine Grosch in dem Papier und betont: „Ich stehe dazu!“ Letztlich kommt sie zu dem Fazit: „Herr Dehm, Sie sind so überflüssig wie ein Kropf, wann beehren Sie uns mit Ihrem Abschied? Noch einige Jahre unter Ihnen und die Stadt Hagen geht komplett unter. Doch das stört Sie ja nicht weiter, Sie treiben dann sicherlich in einer anderen Stadt Ihr Unwesen. (...) Auf ein Nichtwiedersehen!“
„Man kann in der Sache anderer Auffassung sein, muss aber sachlich und sauber bleiben“, reagierte gestern die CDU-Kreisvorsitzende Carmen Knollmann verärgert auf die „miese Stimmungsmache“ aus Haspe: „Das gehört sich nicht und ist einer CDU nicht würdig.“ Knollmann kündigte an, dass bereits für den morgigen Mittwoch ein Hasper Krisengipfel terminiert worden sei, an dem ursprünglich lediglich ihre Stellvertreter Wolfgang Röspel und Thomas Walter teilnehmen sollten: „Jetzt werde ich mich persönlich auch noch mit an den Tisch setzen.“
Bereits im Vorfeld der scharfen Grosch-Reaktion auf das erneute Pro-Torhaus-Votum der Bezirksvertretung Haspe hatte es heftige Auseinandersetzung innerhalb der CDU gegeben. Partei und Fraktion konnten sich bei der Thematik bislang nicht auf einen einheitlichen Kurs verständigen.
11:17
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
Sehr geehrter Nutzer,
wir haben Ihre Beschwerde an die zuständigen Kollegen weiter gegeben.
Viele Grüße
Miriam Lessmann
Community Management
11:15
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
22:17
Alles was mit Finanzen zu tun hat wird in Nichtöffentlicher Sitzung beraten/entschieden. Das ist Gesetz.
Alles was die Öffentlichkeit, den Bürger betrifft, muß im öffentlichen Teil beraten/beschlossen/offengelegt werden.
Dazu gehören ärgerliche Weise auch Swap und Deviratgeschäfte da Steuergelder.
Wer hier von Entgleisung spricht, der kennt wahrscheinlich Herbert Wehner und Franz Joseph Strauss nicht mehr.
Selbst bei der Arbeit liefen im Radio Bundestagsdebatten, da man sich Ihre Reden einfach nicht entgehen lassen konnte.
Passend zum Thema, es ist noch gar nicht lange her, da schrieb Frau Semme eine langjährige Lokalredakteurin, dass unser Bürgermeister Herr Hasenberg in zwei öffentlichen Sitzungen einmal gegenüber Frau Holland, Vorsitzende der Bürger für Wetter, und zum zweiten gegenüber Herrn Michaelis, Vorsitzender der Unabhängigen Wähler Wetters sich so dermaßen im Ton vergriff, das Sie sich für Ihn fremdschämen mußte. Sie fühlte sich in Ihre Schulzeit in den 60ziger Jahren zurückversetzt schrieb Sie.Die verbale Attacke auf Herrn Michaelis erfolgte vor einer für die SPD so wichtigen Entscheidung, die Zuwegung zum Gewerbegebiet am Stork mußte wegen angeblicher Undurchführbarkeit der alten Zuwegung geändert werden. Sie soll jetzt über die Schwelmer Strasse erfolgen. Rein zufällig liegt genau neben dieser jetzt vavorisierten Erschließungsstrasse die Vordere Heide, sie wurde genau so rein zufällig vom En-Kreis und dem Kommunalverband/Ruhr dem Entscheidungsträger in Sachen Flächenumwandlung, mit in die Favoritenliste für Interkommunale Gewerbegebiete aufgenommen.
Deshalb war diese Abstimmung so wichtig! Deshalb wurde auch vor der Abstimmung vom Bürgermeister Druck ausgeübt.
Es wurde abgestimmt, Abweichler gab es keine. Die Zuwegung wurde wie gewünscht genehmigt.
Im Protokoll zur Sitzung findet das Entgleisen keine Erwähnung.
Das Problem ist einfach, in den Räten und Ausschüssen egal in welcher Stadt erhalten die einzelnen Mitglieder rechtzeitig die einzelnen Vorlagen, Tagesordnungspunkte, Erläuterungen zu den geplanten Beschlüssen jedoch kaum einer befasst sich vorher damit, in den Sitzungen finden kaum noch Diskussionen statt, Anträge der Opposition werden grundsätzlich abgeschmettert, die Anträge der gerade Regierenden grundsätzlich und ungefragt durchgewunken.
Daran kranken wir.
Aber sicher nicht an deftigen Wörtern.
16:50
Herr Grosch zu den Motiven seines Rücktritts: „Ich bin an Strukturen gescheitert, die sich weniger am Wohl des Stadtteils als an Vorteilen einzelner orientieren.“
Das war mir von vornherein klar und habe das auch in meinem Beitrag #6 zu vermitteln versucht.
Jetzt hätte ich noch eine Bitte an alle, die der Meinung sind, daß man sich an einmal getroffene, demokratische Entscheidungen halten müsse. Bitte erklären Sie mir doch, warum diese angeblich "demokratischen Entscheidungen" hinter verschlossenen Türen gefällt werden müssen.
Im Übrigen spreche ich der Stadtmafia das Recht ab, demokratische Entscheidungen überhaupt fällen zu dürfen. Das ist schon ein Oxymoron in sich.
15:10
Einen Gruß an Alle,
jeder hat ja ein bisschen Recht.
Vielleicht sollten die Hagener Bürger sich mal Gedanken darüber machen wie die
Mehrheiten zu solchen Beschlüssen überhaupt zustande kommen.
Welche Seilschaften hier mit Ihrer Stimme und Ihrem Gewissen als Politiker Beschlüsse durchsetzen.
Unter Spiegel Online kann man da einiges aus der Vergangenheit erfahren wenn dann der entsprechende Politiker mit Namen eingegeben wird.
Ich Glaube kaum an Änderungen im Gewissen eines Politikers.
Frau Sabine Grosch hat hier nun mal den Finger in die Wunde gelegt und schon meckern alle wie eine Herde Ziegen.
Warum wohl?
Herr Politiker wird wohl in seiner Ruhe gestört!
Sachargumente zwar gehört,jedoch nicht weiter bearbeitet!
Jede Stadt und jeder Bürger kann nur soviel ausgeben wie im Beutel ist!
Hagen ist Pleiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiite,
also müssen andere Lösungen her,
dies sollte in einer Demokratie mit Politikern die noch dass Gesäß am richtigen Fleck
haben möglich sein.
15:07
Einen Gruß an Alle,
jeder hat ja ein bisschen Recht.
Vielleicht sollten die Hagener Bürger sich mal Gedanken darüber machen wie die
Mehrheiten zu solchen Beschlüssen überhaupt zustande kommen.
Welche Seilschaften hier mit Ihrer Stimme und Ihrem Gewissen als Politiker Beschlüsse durchsetzen.
Unter Spiegel Online kann man da einiges aus der Vergangenheit erfahren wenn dann der entsprechende Politiker mit Namen eingegeben wird.
Ich Glaube kaum an Änderungen im Gewissen eines Politikers.
Frau Sabine Grosch hat hier nun mal den Finger in die Wunde gelegt und schon meckern alle wie eine Herde Ziegen.
Warum wohl?
Herr Politiker wird wohl in seiner Ruhe gestört!
Sachargumente zwar gehört,jedoch nicht weiter bearbeitet!
Jede Stadt und jeder Bürger kann nur soviel ausgeben wie im Beutel ist!
Hagen ist Pleiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiite,
also müssen andere Lösungen her,
dies sollte in einer Demokratie mit Politikern die noch dass Gesäß am richtigen Fleck
haben möglich sein.
13:35
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
09:29
Im Grunde hat sie ja recht gehabt. Aber es hat doch mal wieder funktioniert: Schon die Androhung eines "Hasper Krisengipfels" hat ausgereicht, um Herrn Grosch nach den - zugegebenermaßen in der Wortwahl nicht korrekt formulierten - Äußerungen seiner Ehefrau zum Rücktritt zu bewegen. Ist jetzt die CDU schön auf Kurs gebracht und die Bahn frei für das Torhaus? In jedem Fall ein Beipiel mehr, das zeigt, wie man in Haspe mit dem Klüngel umgeht. Wehe, es werden unschöne Wahrheiten aufgezeigt. Am Torhaus und dessen Finanzierung wird der Steuerzahler noch lange Freude haben. Ich bin gespannt, wann die ersten Korrekturen der geplanten Zahlen kommen und sich herausstellt, daß alles doch wieder "etwas" teurer wird... Wen wähl ich bloß in Zukunft?
16:12
Wenn der Vertrag zwischen Stadt und GWG zum Wohle der Bürger unserer Stadt ist, dann will ich in Zukunft Meier heißen! Und daß hier alles demokratisch korrekt - ohne Einflußnahme von Beteiligten - abgelaufen ist, das kann der glauben, der sich auch die Hose mit der Kneifzange anzieht. Dehm - und der hat diese Geschichte vorangetrieben - muß sich fragen lassen, welche Verbindungen zwischen ihm und GWG-Rehrmann bestehen. Erst versuchte er, die Hagener Wohnungsgesellschaft an die GWG zu verscherbeln, und jetzt finanziert er mit unseren Steuergeldern ein privates Unternehmen. Das ist auf jeden Fall ein Fall für die Kommunalaufsicht!
13:19
Ah, Frau Grosch ist die Frau von ... Und das scheint auch schon ihre ganze politische Legitimation zu sein.
Ganz davon abgesehen, dass man in der Sache sicherlich unterschiedlicher Meinung sein kann, ist die Art und Weise derart unter aller Sau, dass sich die Frau von ... damit selbst disqualifiziert hat.
Diese Reaktion ist schon ziemlich peinlich, wenn man sich den Zusammenhang ansieht: Die Bezirksvertretung stimmt für den Torhaus-Plan und Frau von ... schießt nicht gegen die Bezirksvertretung, sondern gegen den OB.
Da kann sich scheinbar jemand nicht mit demokratischen Entscheidungen abfinden.
Was soll das? Warum sollen sich Bürger nicht äußern dürfen, wenn ihrer Meinung nach etwas falsch läuft? Haben Sie schon mal etwas mitbekommen von "Startbahn West", "Pershing 2" oder "Stuttgart 21"? Es ist oder sollte zumindest in einer Demokratie normal sein, daß jeder über einen Wortbeitrag oder eine Demonstration seine Meinung kundtun darf!
Wenn Ihrer Meinung nach sich die Demokratie darin erschöpft, alle paar Jahre ein Kreuzlein zu malen und danach die "demokratisch legitimierten" Kräfte alles machen zu lassen, was ihnen genehm ist, dann sollten Sie sich eine Pickelhaube aufsetzen und uns in Zukunft ihre "peinlichen" Kommentare ersparen!
Frau Grosch meldet sich hier nicht als Bürgerin zu Wort, sondern versucht ihren Worten als Frau von... ein besonderes Gewicht zu geben.
Als normale Bürgerin stünde sie jedoch nicht in der Zeitung, zumal sie sich ja auch auf ihren Mann beruft.
Erinnert mich an die Frau unseres Bürgermeisters Dr. Fischer, die sich auch gerne mit Frau Doktor ansprechen ließ.