Anstoß-Profis

Fangen wir mal mit der positiven Nachricht an: Unsere Kinder haben etwas gelernt. An diesem Samstag zum Beispiel Anstöße. Gelegenheit, diese so bedeutende Spieleröffnung in technisch und taktischer Hinsicht zu perfektionieren, gab’s reichlich. Wie das eben so ist, wenn man 1:15 oder 0:15 verliert.


Machen wir trotz der Niederlagen einfach positiv weiter: Im Vergleich zu einem 0:15 kann man ein 1:15 durchaus als knappe Kiste bezeichnen. Die F-Jugend von Schwarz-Weiß Breckerfeld war dran. Und sie hat – wenn auch in der Nachspielzeit und dank tatkräftiger Unterstützung des herzensguten Torwarts des Gegners – ein Tor geschossen.


Wenn wir’s so recht überlegen – das Positive überwiegt: Weil es auch auf der staubigen Asche des Loheplatzes für die G-3-Jugend von Hagen 11 schon viel schlechtere Tage gegeben hat. Die Truppe hat nach einem kollektiven Kraftakt den Ball vor den Innenpfosten gehämmert. Da ist es nicht mehr weit bis zu einem richtigen Tor.


Im Grunde haben solche Niederlagen nur Positives: auch für die Väter von Jasper und Mika, deren größter gemeinsamer Erfolg das Erreichen des Halbfinales des Verlagspokals dieser Zeitung im Georg-Melchis-Stadion war. Wir tauschen uns aus über den wichtigen Sport. Nicht über Dinge wie die Rotation auf dem Trainerstuhl des BVB. Sondern über unsere kleinen Anstoß-Profis.