Am Ende fehlen die Worte
04.07.2008 | 17:11 Uhr 2008-07-04T17:11:00+0200Unwissen schützt vor Strafe nicht . . . Das scheint im Fall der Ex-Kämmerin Annekathrin Grehling anders zu sein. Und juristisch gesehen ist gegen die Argumentation der Staatsanwaltschaft, die den Tatbestand der Untreue nicht erfüllt sieht, wenig einzuweden.
Was bleibt ist - wie so oft in der Politik - die Frage der Moral: Da unterschreibt eine führende Verwaltungskraft, die sich ihre Dienste mit 6500 Euro brutto pro Monat bezahlen lässt, ein spekulatives Geschäft, das der Stadt einen Verlust von bis zu 50 Millionen Euro bringen kann, ohne persönlich die Verhandlungen zu führen, die Unterlagen einzusehen und sich mit Risiken zu befassen.
Wenn das so ist, fehlen einem die Worte. Erst recht, wenn man bedenkt, dass Frau Grehling ihre Koffer in Hagen gepackt hat, um in gleicher Funktion an anderer Stätte munter weiterzuwirken.
03:23
Warum werden Richter, Staatsanwälte und Polizisten nicht genau so für ihre Fehler im Amt bestraft, wie der Normalbürger, wenn er mal einen Fehler macht?
18:08
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
21:37
Wer schaut eigentlich einem Staatsanwalt auf die Finger? Ist ja auch mal einen Gedanken wert...
21:18
Spart an euren Tränen.
Es werden in nächster Zeit noch einige Tiefgänge in Hagen bekannt gegeben.
Hagen wird untergehen.
Nach dem Untergang könnt ihr euren Tränen freien Lauf lassen. ( Kein Sparen mehr)
08:50
Früher hieß es:
Wer nichts wird, wird Wirt. Wer gar nichts wird, wird Unteroffizier. (Nichts gegen Wirte und Unteroffiziere !)
Heute muß es heißen:
Bist du zu blöd aus dem Bus zu gucken, geh in die Lokalpolitik. Da hast du nichts zu befürchten.
Armes Deutschland.
22:37
Das darf nicht wahr sein!