Alles wohlüberlegt

Grünen-Fraktion trennt sich von Barbara Richter.

ZEs kam, wie es kommen musste. Die Grünen-Fraktion hat in Hagen keine Berechtigung mehr. Sie macht eine Politik, die mit den Wahlaussagen eines linken Grünen Kreisverbandes nicht übereinstimmt! Genau dies hat Frau Richter wohl reklamiert. Dass die Herren neoliberal sind, weiß jeder, der sie kennt. Dass aber Frau Sauerwein sich einer solchen Sache anschließt, ist unterste Schublade.

ZAus meiner Sicht ist es schwierig, ein Urteil abzugeben. Die Grünen verlieren auf jeden Fall eine engagierte kluge Frau. Sie werden von vielen Seiten ständig abgeschliffen, weil sie fast überall stören. Die SPD hat sich auch von ihren unbequemen Mitgliedern nicht sehr zart getrennt. Die Spannungen in der CDU werden nicht so offen ausgetragen. Es gab auch dort schon Austritte.


ZDiese Partei ist meiner Meinung nach mittlerweile zu einer grün lackierten FDP verkommen. Hauptsache, irgendwie dabei sein. Zudem diese, in meinen Augen dogmatischen, Ansichten, die man den unwilligen Bürgern mit Be- und Verboten beibringen will.


ZSollte die Personalie darauf beruhen, dass Frau Richter weder mit einer sich so bezeichnenden Allianz der – demonstrierten – Vernunft noch mit der hieraus geborenen OB-Kandidaten-Aufstellung einverstanden war, hat sie zumindest meinen Respekt und auch Sympathie.


ZTypischer Fall von „Alle sind doof außer mir“. Irgendwann hat dann erfahrungsgemäß die Gruppe die Nase voll und trifft eine unvermeidbare Entscheidung. Nichts anderes ist hier geschehen.


ZDie Grüne Fraktion war immer schon ein Haifischbecken! Die „lieben Freunde“ rammen dir schneller ein Messer in den Rücken, als du gucken kannst. Die Zeit der grünen Idealisten ist längst vorbei! Jetzt gibt es grüne Funktionäre, die – genau wie in den anderen Parteien – zuerst mal auf den eigenen Vorteil schauen