Alkohol: Sechs Führerscheine am Wochenende kassiert
14.09.2009 | 18:04 Uhr 2009-09-14T18:04:00+0200Sechs Hagener starten ohne Führerschein in die neue Woche, da sie der Polizei am Wochenende durch Trunkenheitsfahrten aufgefallen sind. Die Beamten nahmen die Unverbesserlichen mit, um ihnen von einem Arzt eine Blutprobe entnehmen zu lassen.
„Keine ungewöhnlichen Zahlen”, wie Polizeisprecher Ulrich Hanki nach einem Blick in die Statistik berichtet. „Es hat bereits in diesem Jahr Wochenenden gegeben, da wurden acht bis zehn Führerscheine einkassiert. Die Woche über sind die Zahlen viel geringer, zum Wochenende hin steigen sie aber rapide an.”
Am Samstag ereigneten sich zwei besonders unrühmliche Vorfälle. Gegen 1.00 Uhr bemerkte eine Zivilstreife einen Transporter, der in Schlangenlinien die Berliner Straße (B 7) befuhr und auf einem Parkplatz an der Wehringhauser Straße stoppte. Dem 58-jährigen Mann war der Alkohol ausgegangen, er wollte Nachschub an einer Tankstelle holen. Zuvor hatte ihm die Ehefrau aber bereits den Schlüssel für seinen Pkw abgenommen. Da er aber nicht zu Fuß gehen wollte, fuhr er die Strecke mit seinem Firmenwagen. Sein Alkoholvortest lag bei über zwei Promille. Nun ist der Mann seinen Führerschein los und zahlt eine Geldstrafe.
Ähnlich erging es einem 53-jährigen Opel-Fahrer, der gegen 20 Uhr einem aufmerksamen Zeugen auffiel. Dieser bemerkte die unsichere Fahrweise, in mehreren Straßen des Ortsteils Boele kam es dabei beinahe zu Unfällen. Nur das umsichtige Verhalten anderer Autofahrer verhinderte hier Schlimmeres. Die durch den Zeugen alarmierten Polizisten trafen den 53-Jährigen wenig später in seiner Wohnung an. Als seine Lebenspartnerin den Beamten die Tür öffnete, befand sich der Trunkenbold in einer misslichen Lage. Beim Ausziehen seiner Hose war er zwischen Schrank und Bett gefallen und hatte sich dort eingeklemmt. Die Polizisten erwiesen sich nicht nur als Freunde und Helfer. Nachdem sie den 53-Jährigen befreit hatten, musste der einen Atemalkoholtest durchführen Der lag deutlich über der Grenze zur absoluten Fahruntüchtigkeit, und so blieb auch ihm die Blutprobe nicht erspart.
Über 400 Blutproben wurden allein im vergangenen Jahr angeordnet. Dabei liegen die Alkoholwerte meistens über 1,1 Promille, was als absolute Fahruntüchtigkeit eingestuft wird. Auch registrierte die Polizei in den vergangenen Wochen viele Unfälle unter Alkoholeinfluss. „Wenn man bedenkt, dass Experten davon ausgehen, dass auf eine aktenkundig gewordene Trunkenheitsfahrt 200 bis 400 weitere kommen die nicht auffallen, dann kann man sich ja vorstellen, was auf unseren Straßen herumfährt”, so Hanki.
20:10
Ne ganz einfach!
Beim führen von Maschinen jeglicher Art KEINE Drogen!
Ob Legal oder illegal!
Ein Auto ist ohnehin schon eine Waffe dafür braucht man den Führerschein- als Waffenschein -
Es ist schon arg genug nüchtern jemanden an Leib und Leben zu schädigen!
Meines Erachtens sollte in Deutschland die 0,0 Promille Grenze gelten!
Wer feiern möchte und Alkohol trinkt, kann sich auch ein Taxi leisten, mit dem Bus, der S-Bahn oder der U-Bahn heimfahren, oder er soll sich auf Schusters Rappen machen.
Mathias Ziegner
Gruss vom Main an die Volme
16:35
Was spricht dagegen die Bußgelder wie in Skandinavien am Einkommen auszurichten und nicht pauschal....
13:00
Die beiden Personen, die in diesem ARtikel genannt werden
( der eine 58 Jahre, der andere 53 Jahre )
sind meistens dann diejenigen, die (wenn sie nüchtern sind)
über alkoholisierte Fahranfänger von 18-25 Jahren nörgeln.
Und bevor hier jetzt die Diskussion losgeht:
NEIN, ich bin NICHT zwischen 18 und 25 Jahren alt.
Die Strafen für Alkoholfahrten sind meiner Meinung nach noch viel zu gering! Wenn es zum Unfall kommt und andere dadurch verletzt werden oder tötlich verunglücken, sollte auch wegen vorsätzlicher Körperverletzung und Tötung, bzw. Mord ermittelt werden.
Desweiteren braucht unser Staat und erst Recht unsere Kommunen doch immer Geld. Was spricht dagegen, dass die Bußgelder so hoch wie z.B. in Italien sind???
DIES IST NUR MEINE MEINUNG !!!
12:43
Tja, jeder der sich an die Geschwindigkeiten hält, hat doch dann auch nichts zu befürchten. Wenn es nach mir geht könnte die Polizei an jeder zweiten Ecke stehen. Ich habe da keine Probleme damit.
12:28
Die Polizei steht zumindest regelmäßig wochentags und mitten in der Nacht mit der Laserpistole auf der Hohenlimburger Straße.
12:24
habe ich des Nachts aber noch nicht gesehen und übrigens es gibt keine unnötigen Geschwindigkeitskontrollen, Vorschriften gelten überall und in allen Bereichen
12:17
Unsere Freunde und Helfer sollten sich auf häufigere Alkoholkontrollen konzentrieren. Dies wäre offensichtlich sehr sinnvoll. Stattdessen tummeln die sich aber lieber mit Laserpistolen und ähnlichen Sportgeräten hinter Bäumen an so genannten Unfallschwerpunkten, um mit unnötigen Geschwindigkeitskontrollen Geld für die Staatskasse einzufahren.
10:15
Die Zahlen wären sicherlich noch höher, wenn man noch mehr Kontrollen durchführen würde.
07:46
Die fahren auch Auto, wenn vor jeder Haustür ein Bus hält!!!!
Ich selbst bin Autofahrer und trinke mir gerne mal am Wochenende einen! Aber....die 10 Euro für ein Taxi, falls es später wird und ich den Bus nicht bekomme, habe ich IMMER!!!!
05:15
Und das bei diesem ausgedünnten Fahrplan in dieser Stadt.
Ich gönne es diesen Chaoten.
Wenn etwas passiert sind diese doch die ersten die Fahrerflucht begehen. Denen ist es doch egal wenn ein Mensch zu Schaden kommt.