Abstiegskampf am Ostfeld und Kirchenberg

Hohenlimburg..  In der Fußball-Kreisliga A hat am morgigen Sonntag die zweite Mannschaft des SV Hohenlimburg 1910 spielfrei und muss tatenlos zusehen, wie sich SSV Hagen und Fortuna Hagen an der Spitze absetzen können. Für Eintracht Hohenlimburg und T SK Hohenlimburg heißt es in der Gruppe 1 Abstiegskampf pur.

„Wir müssen die Punkte auf dem Ostfeld holen“, fordert TSK-Coach Selahattin Bas vor dem morgigen Heimspiel gegen SpVg Hagen 11 (15 Uhr). „In der vergangenen Woche hat sich Haspe mit Spielern aus der ersten Mannschaft verstärkt, da gab es nichts zu holen.“ Allerdings war er auch mit der Leistung nicht ganz einverstanden. Am Dienstag hat es ein klärendes Gespräch mit dem Vorstand gegeben. „Jetzt muss es besser werden“, so Selahattin Bas.

„Gegen Hagen 11 müssen wir sofort den Kampf annehmen“, so der Übungsleiter weiter. Mit einem Zähler würde er sich im Vorfeld zufrieden geben.

Prekäre Situation bei Eintracht

Etwas prekärer sieht die Situation eine Straße weiter bei Eintracht Hohenlimburg aus, obwohl die Elf von Trainer Herbert Preilowski in diesem Jahr noch kein Pflichtspiel verloren hat. Morgen erwarten die Hohenlimburger um 15 Uhr im Kirchenbergstadion Hasper SV II.

Sieben Punkte aus den ersten drei Spielen hat Preilowski als Ziel vorgegeben, was mit einem Sieg gegen die Zweitvertretung des Landesligisten noch zu erreichen ist. Allerdings hat der Coach eher mit einem Dreier in Dahl in der Vorwoche geliebäugelt. „Das war Abstiegskampf pur. Ein Tor in dem Spiel hätte gereicht, so dass ich im Nachhinein mit dem 0:0 zufrieden war“, so Herbert Preilowski.

Morich und Riesner fallen aus

Vier Punkte haben die Eintrachtler jetzt Vorsprung auf den einzigen Abstiegsplatz, den momentan die SG Vorhalle einnimmt. Mit einem Sieg – und das ist das Ziel der Hohenlimburger – könnten es sieben Punkte werden, zumal die SG Vorhalle mit Fichte Hagen einen starken Gegner erwartet. Dieses Polster dürfte für Nervenberuhigung sorgen, jedoch wird es alles andere als einfach. Preilowski muss auf seine Stürmer Nico Morich und Marvin Riesner verzichten, Andreas Gerhardt ist ebenfalls angeschlagen und auch hinter Marvin Preilowski steht ein dickes Fragezeichen.

Franczyk und Engelberg gesperrt

„Wir haben einiges gut zu machen“, so Stefan Lucht, Trainer des SC Berchum/Garenfeld II, vor dem morgigen Heimspiel gegen FC Herdecke-Ende um 15 Uhr im Garenfelder Waldstadion. An das Hinspiel (1:3) erinnert er sich sehr ungern. „Das war unsere schlechteste Saisonleistung.“ So will er die Begegnung positiv gestalten, der Kampfgeist aus dem Spiel in der Vorwoche bei SpVg Linderhausen sowie die ersten 55 Minuten gegen Primus BW Voerde sprechen auch dafür.

Jedoch sind Sascha Engelberg und Patrick Franczyk – Letzterer hat die Lücke, die Marcel Menzel hinterlassen hat, gut geschlossen – gesperrt. Stefan Lucht hofft auf die Rückkehr von Kai Tilsner sowie Leihgaben aus der ersten Mannschaft.