Ab 2013 wieder Wasser aus Haspe
30.04.2010 | 05:13 Uhr 2010-04-30T05:13:00+0200Spätestens 2013 soll die Durststrecke für eingefleischte Hasper beendet sein. Wenn alles wie von der Mark-E geplant läuft, wird die Hasper Talsperre wieder ans Netz gehen und zumindest den Westen mitversorgen.
Vielleicht, das erklärte Roland Rüther in der Sitzung der Bezirksvertretung Haspe am Mittwoch, klappe es auch schon Ende 2012. Das ist im Grunde kein neuer Sachstand, aber die Hasper wollten es noch einmal genau wissen.
Die Befürchtung, dass aus ihren Leitungen für immer und ewig Wasser aus der Ruhr fließen soll, das im Werk am Hengsteysee aufbereitet wird, zerstreute die dreiköpfige Delegation des Versorgers. Die Sanierung des Wasserwerkes Hengstey habe ein bisschen länger gedauert als geplant, dadurch habe sich der Zeitplan in Haspe leicht verzögert.
Der sieht wie folgt aus: Für 5 Millionen Euro wird ein neuer Hochbehälter am Talsperrenweg gebaut. Aktuell sei das Unternehmen in der Planungsphase sehr weit fortgeschritten. Bauantrag und Ausschreibungen seien in Arbeit, im Sommer dieses Jahres könne mit dem Bau des neuenHochbehälters begonnen werden.
Der werde langfristig die beiden Behälter Postkopf und Tücking ersetzen und auch den an der Talsperre. Weil der Behälter an der Sperre noch genutzt wird, kann mit dem 4,5 Mio. Euro teuren Neubau von Filteranlagen an der Sperre erst begonnen werden, wenn das Hochbehälterprojekt abgeschlossen ist. Das soll im Frühsommer 2011 der Fall sein. Ende 2012/Anfang 2013 könnte dann nach gut zehn Stillstand die Sperre wieder Trinkwasser liefern.
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